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Dienstag, 30.06.2009
GM-Werk Petersburg macht drei Monate Sommerpause
St. Petersburg. Das einzige eigene Werk des bankrotten GM-Autokonzerns in Russland wird im Juli und August keine Autos bauen. Schon im Juni stand die Autofabrik in St. Petersburg drei Wochen still.
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Vom 8. bis 28. Juni hatten die Mitarbeiter, die im Industriegebiet Schuschary den Geländewagen Chevrolet Captiva und dessen Schwestermodell Opel Antara bauen, bereits Betriebsurlaub. Nach nur zwei Tagen Arbeit sollen die Fließbänder nun bis Anfang September still gelegt werden.
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Nach Angaben von GM-Sprechern beruht die Maßnahme auf der mangelnden Nachfrage nach den gefertigten Automodellen aufgrund der Wirtschaftskrise. Nach Berechnungen der Zeitung „Kommersant“ stehen in Russland noch etwa 20.000 Chevrolet-Autos unverkauft auf Halde – davon ca. 3.000 der in St. Petersburg gefertigten SUVs.
Die Produktionspause bedeutet aber offenbar auch, dass die angekündigte Aufnahme der Fertigung des Golf-Klassen-Modells Chevrolet Cruze ab Sommer ausgesetzt ist. Nach GM-Angaben soll nun im Herbst eine Partie des neuen Fahrzeugs importiert werden, um die Nachfrage zu testen.
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Das erst im November 2008 eröffnete Autowerk sollte zudem ab Herbst auch mit der Fertigung der nächsten Generation des Opel Astra beginnen, verlautete vor zwei Wochen.
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Nun, so vermuten Branchenexperten, will man offenbar abwarten, ob tatsächlich der Verkauf von Opel und der europäischen GM-Aktiva an die Investoren Magna und Sberbank unter Dach und Fach kommt – bevor man in die Produktionsumstellung für neue Modelle investiert.
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Nach letzten Informationen verhandelt die GM-Zentrale in Detroit parallel auch mit dem US-Finanzinvestor Rippelwood – und nicht nur mit dem kanadisch-russischen Konsortium.
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