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Freitag, 04.09.2009
Abramowitsch darf kein Geld für Fußballer ausgeben
London. Bittere Lektion für Roman Abramowitsch. Sein Klub Chelsea London darf innerhalb eines Jahres keinen einzigen neuen Spieler verpflichten. Die FIFA macht damit deutlich: Auch Milliardäre müssen sich an Spielregeln halten.
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2007 hatten die "Blues", bei denen auch Deutschlands Nationalmannschaftskapitän Michael Ballack unter Vertrag steht, den französischen Nachwuchsspieler Gael Kakuta vom RC Lens losgeeist. Unrechtmäßig, wie nun ein Fußball-Gericht befand.
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Abramowitschs Club hatte Kakuta zu Vertragsbruch angestiftet, Lens beschwerte sich bei der FIFA und bekam nun Recht.
Gelohnt hat sich der Aufwand für Abramowitsch ohnehin kaum. Kakuta war zwar in der vergangenen Saison bester Schütze des Nachwuchsteams, zog sich jedoch in der Rückrunde eine schwere Knöchelverletzung zu.
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Nun wurde Kakuta für vier Monate gesperrt und muss zudem 780.000 Euro Strafe zahlen. Chelsea zahlt weitere 130.000 Euro Ausbildungsgebühr an Lens und darf weder in der Winterpause, noch im kommenden Sommer auf dem Transfermarkt tätig werden.
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Während Abramowitsch die Strafen wohl aus der Portokasse zahlt, ist das Einkaufsverbot für neue Spieler bitter für ihn. Derzeit ist Chelsea wohl kaum in der Lage, Abramowitschs Traum vom Sieg in der Champions League zu erfüllen.
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