Petersburg: Straße nach Puschkin durch Tunnel frei
St. Petersburg. Seit dem letzten Wochenende ist einer der gefährlichsten Verkehrsabschnitte an der Ausfallstraße nach Kiew im Süden von Petersburg entschärft – die Abzweigung nach Puschkin ist nun mit einem Tunnel versehen.
Wer in die ehemalige Zarenresidenz Zarskoje Selo (in der Sojetzeit umbenannt zu Ehren des Dichters Alexander Puschkin) abbiegen wollte, musste sich an der Pulkowoer Chaussee auf immens lange Wartezeiten einstellen. Zudem war die Abzweigung sehr gefährlich; es gab hier in den letzten Jahren mehrere tödliche Autounfälle.
Jetzt führt ein zweispuriger Tunnel unter der Haupttrasse hindurch, womit gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen sind – die ewigen Staus an dieser Stelle sollten sich auflösen und die Gefahr ist auch gebannt.
Der Tunnel entstand im Rahmen der Rekonstruktion des ersten Abschnitts der Fernstraße M-20 von Petersburg nach Kiew. Die Arbeiten an der Verkehrsausfädelung dauerten zwei Jahre. Die Anbindung der in ihrer Bevölkerung stark anwachsenden Petersburger Vorstädte gehört zu den wichtigsten Aufgaben der lokalen Verkehrspolitik.