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Ex-Stürmerstar Arschawin hat zurzeit nicht  viel Grund zum unbeschwerten lachen. (Foto: newsprom.ru)
Ex-Stürmerstar Arschawin hat zurzeit nicht viel Grund zum unbeschwerten lachen. (Foto: newsprom.ru)
Donnerstag, 18.04.2013

Ex-Fußballstar Arschawin randaliert betrunken in London

London. Der Stern des einstigen Topstürmers Andrej Arschawin sinkt immer tiefer. Letzte Woche fiel er durch eine betrunkene Rangelei vor einem Londoner Nachtclub auf. Hängt der bald 32-Jährige die Fußballschuhe an den Nagel?

Bei Arsenal London darf er seit geraumer Zeit nur die Bank polieren, zur russischen Nationalmannschaft wird er auch nicht mehr berufen – Andrej Arschawin hat allen Grund zum Frust-Schieben. Letzten Samstag ließ er seiner Unzufriedenheit freien Lauf, indem er sich betrunken mit dem Rauswerfer eines Londoner Nachtclubs anlegte.

Wie erst jetzt durch ein im Netz aufgetauchtes Video bekannt wurde, wollte sich Arschawin mit ein paar Freundin in der Nacht vor dem Premierliga-Spiel von Arsenal gegen Norwich City unbedingt Zugang zu dem Club verschaffen, wo er nach Angaben der Internetseite 101greatgoals.com mit jemandem „ein Hühnchen zu rupfen hatte“.

Da er und seine Kumpanen stark angeheitert waren, wollte der Türsteher sie nicht hineinlassen. Daraufhin kam es zu Handgreiflichkeiten, begleitet von einer wüsten Schimpftirade auf Russisch und Englisch. Arschawin zog den Kürzeren und musste abziehen.

Bei Russland-Aktuell
• Fußball: Arschawin mit Viererpack zum Helden in England (22.04.2009)
• Capello als Russlands neuer Nationalcoach unter Vertrag (26.07.2012)
• Zenit-Spieler Ionow anderthalb Jahre ohne Führerschein (10.11.2011)

“Ein Beispiel für alle in der Mannschaft“


Arschawins Frust hat zumindest eine aktuelle Erklärung: Arsenals Coach Arsen Wenger hatte am Vortag mitgeteilt, der Vertrag mit dem russischen Ex-Nationalspieler werde nach Saisonende nicht verlängert werden. „Für einen neuen Vertrag hat er zu wenig Spielpraxis“, so die Begründung.

Wenger lobte den Russen dabei über den Klee: „Man muss ihm Respekt zollen, wie er jeden Tag beim Training 100 Prozent gibt. In dieser Hinsicht bleibt Andrej ein Vorbild für alle in der Mannschaft.“ Und nun die nächtliche Randale…

Fußballschuhe an den Nagel? – Nein!


Derweil tauchten in der englischen Presse unlängst Meldungen auf, nach denen Arschawin ganz mit dem Fußball aufhören will. Der Angreifer, der 2009 von Zenit St. Petersburg nach London gewechselt war, dementiert dies:

„Ich trainiere weiter und fühle mich fit genug, um zu spielen. Ich sehe kein Problem dabei, den Club zu wechseln. (…) Ich bin offen für Angebote aus England, Deutschland, Spanien und Russland.“
Einige russische Fußballexperten äußern sogar die Meinung, Arschawin könnte wieder in die Nationalelf zurückkehren. Unter Fabio Capello kommt der Ex-Kapitän der Sbornaja nicht mehr zum Einsatz.



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