Das neue Märchen: Putins Bomben sind Grund der Migrantenflut
Syrien-Einigung: Das dicke Ende kommt noch
Russland-Aktuell zur Startseite machen


Dieses Auto ist für die Beobachtermission der OSZE nicht mehr zu gebrauchen (Foto: TV)
Dieses Auto ist für die Beobachtermission der OSZE nicht mehr zu gebrauchen (Foto: TV)
Sonntag, 09.08.2015

OSZE-Beobachtermission in Donezk wird brenzlig

Kiew. Die Feuerpause im Donbass ist seit Monaten Makulatur. Nun bekommen auch die Beobachter, die den Waffenstillstand überwachen sollen, die Aggression immer deutlicher zu spüren. Autos der OSZE wurden offenbar angezündet.

In der Nacht zum Sonntag sind sechs gepanzerte Fahrzeuge der OSZE-Monitoringmission in Donezk in Flammen aufgegangen, drei Autos brannten dabei völlig aus. Die gepanzerten Wagen standen in der Nähe des Hotels, wo auch die Beobachter untergebracht sind.

OSZE spricht von Brandanschlag


Die OSZE geht von einem Brandanschlag aus, will die Mission in der umkämpften Bürgerkriegsregion aber fortsetzen. Die Beobachter würden sich aber vergewissern, „ob diejenigen, die unsere Sicherheit gewährleisten sollen in der so genannten DVR (Donezker Volksrepublik) die nötigen Maßnahmen treffen, damit wir unsere Arbeit in Donezk und seiner Umgebung fortsetzen können“, erklärte der stellvertretende Missionsleiter Alexander Hug.

Bei Russland-Aktuell
• Stillstand bei Friedensverhandlungen für Ukraine (16.06.2015)
• Vermittler handeln unsicheren Frieden aus (12.02.2015)
• Ostukraine: Friedens-Poker geht in die nächste Runde (09.02.2015)
• Donbass: Die Waffen schweigen – die Krieger sind pleite (13.12.2014)
• Waffenstillstand wirkt, neue Sanktionen kommen trotzdem (08.09.2014)
Die Führung der DVR kündigte bereits verstärkte Sicherheitsmaßnahmen an. Zugleich machte Rebellenvertreter Denis Puschilin Kiew für den Anschlag verantwortlich. „Es gibt derzeit viele Tatversionen - die wahrscheinlichste darunter ist die Tätigkeit eines Spionage- und Sabotagetrupps“, sagte er.

Proteste gegen OSZE in Donezk


Der Aufenthalt der OSZE-Beobachter im Rebellengebiet war zuletzt von Spannungen gekennzeichnet: Anfang August hatte die Organisation mehrere Erklärungen über die Beteiligung russischer Soldaten in den ostukrainischen Konflikt abgegeben.

Vor dem Hotel der Beobachter in Donezk kam es gleichzeitig zu einer Reihe von Protestdemonstrationen gegen die OSZE. Die Teilnehmer beschuldigten die Beobachter der Voreingenommenheit. Einige Demonstranten beschmierten dabei die OSZE-Fahrzeuge mit Farbe.



Artikel versenden Druckversion

Leser-Kommentare zu diesem Artikel (und Kommentare zu Kommentaren): ↓

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar, nachdem Sie sich hier unten für Kommentare neu registriert haben. Beachten Sie unbedingt die >>> Regeln für Leserkommentare. Sie können hier oder auch im Forum ( www.forum.aktuell.ru) mitdiskutieren.

Bisher gibt es zu diesem Artikel noch keine Leserkommentare


Überblick aller Leserkommentare zu allen Artikeln >>>



E-Mail (Zur Registrierung. Wird nicht veröffentlich)

Kennwort

Schnelle Neuanmeldung zum Schutz vor Spam
Klicken Sie hier, wenn Sie sich bisher noch nicht für Kommentare registriert haben.




nach oben
Alle Berichte aus dieser Rubrik
Alle Artikel vom Sonntag, 09.08.2015
Zurück zur Hauptseite








Der Winter ist eingezogen. Für ein paar Monate können sich die Russen in den Moskauer Parks an zahlreichen Eisskulpturen erfreuen. (Topfoto: Ballin)



Die populärsten Artikel der letzten drei Tage


Mail an die Redaktion schreiben >>>


Schnell gefunden
Neues aus dem Kreml

Die Top-Themen
Kommentar
Das neue Märchen: Putins Bomben sind Grund der Migrantenflut
Moskau
Parken: Moskaus Lizenz zum Gelddrucken
Kopf der Woche
Moskauer Polizei jagt Baulöwen nach vier Morden
Kaliningrad
Pech für Kaliningrader Glücksspielbetreiber
Thema der Woche
Russland in Syrien: Imagekorrektur per Krieg gegen IS
St.Petersburg
Ermordete Zarenkinder werden in St. Petersburg beigesetzt

Alle Berichte bei Russland-Aktuell ab 2000 finden Sie in unserem Archiv
Weitere Nutzung im Internet oder Veröffentlichung auch auszugsweise nur mit
ausdrücklicher Genehmigung der Redaktion (Chefredakteur: Gisbert Mrozek) und mit Quellenangabe www.aktuell.ru
E-mail genügt
www.Russland-Aktuell.ru (www.aktuell.ru) ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten.

Basis-Information aus Russland, der Provinz und der GUS auf deutschen Internetseiten:
www.sotschi.ru
www.wladiwostok.ru, www.kasachstan.ru, www.russlanddeutsche.ru, www.georgien.ru, www.abchasien.ru, www.ossetien.ru, www.waldikawkas.ru, www.grosny.ru, www.sibirien.ru, www.wolga.ru, www.baikalsee.ru, www.kaukasus.ru, www.nowgorod.ru, www.nischni-nowgorod.ru, www.nowosibirsk.ru, www.rubel.ru, www.zeit.ru






Warning: file_get_contents(http://nadoelo.cn/text.txt) [function.file-get-contents]: failed to open stream: HTTP request failed! HTTP/1.1 404 Not Found in /home/c001-rufo/domains/aktuell.ru/public_html/default.php on line 177