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| Die Sbornaja absolviert heute das letzte WM-Qualifikationsspiel. (Foto: newsru.com) | |
Mittwoch, 14.10.2009
Aserbaidschan-Russland: Fußball-Tourismus in Baku
Baku. Am Mittwochabend absolviert die russische Nationalmannschaft ihr letztes Spiel in der Qualifikation zur WM-2010. Vom Ergebnis hängt nichts mehr ab, aber Aserbaidschan lauert auf Revanche für die Niederlage in Moskau.
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In Baku ist die Stimmung vor dem Spiel angeheizt, als würde noch irgendetwas davon abhängen, wie es ausgeht. In Wirklichkeit ist in Gruppe 4 alles klar – Deutschland (das heute Abend in Hamburg gegen Finnland antritt) bleibt erster und Russland zweiter. Daran gibt es nichts mehr zu rütteln.
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Ein Ausflug nach Baku Und dennoch sind die 28.000 Plätze im Tofik-Bachramow-Stadion fast ausverkauft. Das Interesse ist sogar größer als vor dem Spiel gegen Deutschland im vergangenen August. Und sogar die 1.500 Gästekarten fanden ihre Besitzer.
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Aserbaidschan sinnt auf Rache für die 2:0-Niederlage im März in Moskau. Hier spielen alte Empfindlichkeiten eine Rolle, denn als ehemalige Sowjetrepublik möchte man es dem einstigen „großen Bruder“ auch fast 20 Jahre nach der Unabhängigkeit noch zeigen.
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Kein Wunder, dass Arschawins flotter Spruch: „Die Fahrt nach Baku ist nur ein touristischer Ausflug“ auf wenig Gegenliebe stößt. Dabei wollte Andrej damit eigentlich nur sagen, dass es um nichts mehr geht als die Qualifikation zu einem Ende zu bringen.
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Platz für Experimente Nationaltrainer Guus Hiddink hat für das heutige Spiel ein paar Kaderprobleme: Beresuzki, Pawljutschenko, Pogrebnjak und Anjukow hatten sich nach der Begegnung gegen Deutschland mit Erkältungen krankgemeldet. Wer von ihnen dennoch einsatzfähig ist, wird die Startformation zeigen.
Anjukow, Pawljutschenko, Syrjanow, Semschow und Schirkow sind zudem gelb-gefährdet – ein gelber Karton in Baku würde automatisch das Aussetzen beim ersten Relegationsspiel im November bedeuten.
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Um diese Kalamitäten zu umschiffen, bekamen die beiden Jungspieler Oleg Kusmin und Dmitri Tarassow erstmals eine Einladung zur Nationalelf. Auf der Pressekonferenz am Dienstag in Baku kündigte Hiddink denn auch „maßvolle Experimente“ an. Riskiert wird aber nichts, denn ein Sieg soll schon dabei herauskommen.
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Gegen wen geht es in die Relegation? Inzwischen ist bereits die Diskussion ausgebrochen, mit wem Russland es im November in den Relegationsspielen zu tun bekommt. Mögliche Gegner sind (nach dem heutigen Stand) Bosnien-Herzegowina, Irland, die Slowakei, Slowenien und die Ukraine.
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Dicke Brocken wie etwa Frankreich drohen der Sbornaja nicht, da sie in der Auslosung, die am 19. Oktober in Nyon stattfindet, gesetzt ist. Unter den oben genannten Teams wäre die Ukraine der schwerste Gegner.
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