|
Mittwoch, 21.04.2010
Russische Armee kauft Waffentechnik aus Deutschland
Moskau. Das russische Verteidigungsministerium will Fahrzeug-Panzerung aus Deutschland importieren, um den Schutz der eigenen Soldaten zu erhöhen. Mit der einheimischen Panzertechnik zeigte sich Minister Anatoli Serdjukow unzufrieden.
|
|
Der Kauf neuer Waffentechnik diene in erster Linie dem verbesserten Schutz der russischen Soldaten, erklärte Serdjukow auf einer Pressekonferenz. Er werde russische Fahrzeugproduzenten wie Kamaz dazu zwingen, mit ausländischen Unternehmen zu kooperieren, um die Armee-Fahrzeuge zu verbessern, versprach er.
In Spähwagen, Transport- und Schützenpanzern soll eine verbesserte Zusatzpanzerung angebracht werden. "Konkret geht es um den Kauf einer leichten Panzerung von deutschen Unternehmen", erklärte Serdjukow. Um welche Art von Panzerung (z.B. Reaktiv- oder Käfigpanzerung) es sich dabei handelt, ließ er offen.
|
Serdjukow kritisierte die russischen Hersteller von Armeefahrzeugen für den geringen Schutz, den sie der Besatzung bieten. "Russische Fahrzeug- und Panzertechnik, so wie sie jetzt ist, werden wir natürlich nicht kaufen", sagte er.
|
|
|
Leser-Kommentare zu diesem Artikel (und Kommentare zu Kommentaren): ↓
Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar, nachdem Sie sich hier unten für Kommentare neu registriert haben. Sie können hier oder im Forum (www.forum.aktuell.ru) mitdiskutieren.
Bisher gibt es zu diesem Artikel noch keine Leserkommentare
Überblick aller Leserkommentare zu allen Artikeln >>>