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| Szene aus Dynamo Moskau gegen ZSKA Sofia (Foto: TV) | |
Freitag, 28.08.2009
Pleite: Alle russischen Clubs stolpern im UEFA-Cup
Moskau. Historische Pleite für den russischen Vereinsfußball: Die Europa-Liga startet ohne russischen Klub. Neben dem einstigen UEFA-Cup-Sieger Zenit St. Petersburg sind auch Dynamo Moskau und Amkar Perm ausgeschieden.
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Es war eine schwarze Nacht für die russischen Vertreter im UEFA-Cup. Um in die Gruppenphase des Wettbewerbs, die so genannte Europa-Liga, einzuziehen, brauchten alle drei Vereine einen Sieg. Dies gelang nur Perm gegen Fulham, doch das 1:0 reichte nicht.
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Siegtor für Perm fällt zu spät Vor einer Woche in London hatte Amkar mit 1:3 den Kürzeren gezogen. Bei der Heimpremiere der Permer im UEFA-Cup war das Stadion bis auf den letzten Platz ausverkauft. Doch die Zuschauer bekamen ein trostloses Spiel zu sehen.
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Das Bemühen der Gastgeber war zu erkennen, allein der Treffer fehlte – bis zur 90. Minute. Erst unmittelbar vor dem Abpfiff gelang Kuschew das 1:0. Zu spät, um den Zweitorerckstand aus dem Hinspiel aufzuholen.
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UEFA-Cup-Sieger vor der Gruppenphase ausgeschieden Noch stärker blamierte sich der ehemalige UEFA-Cup-Sieger Zenit St. Petersburg. Nachdem Nacional Funchal das Hinspiel in Portugal mit 4:3 gewonnen hatte – auch dank der gütigen Mithilfe von Torhüter Wjatscheslaw Malafejew – brauchten die Newa-Kicker einen Sieg.
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Unsicherheitsfaktor Malafejew wurde gegen den Slowaken Kamil Contofalsky ausgetauscht. Tatsächlich ging Petersburg in der ersten Halbzeit durch ein Tor von Tekke in Führung. Das 1:0 hätte für das Weiterkommen in die Gruppenphase gereicht. Doch es hielt nur bis zur 89. Minute.
Dann überwand Ruben Micael den unmotiviert herausgelaufenen Contofalsky zum 1:1. Die Portugiesen, die daheim in ihrer Liga nur den letzten! Platz belegen, konnten das Unentschieden über die Zeit retten – die Petersburger Fans dürfen sich den UEFA-Cup diesmal nur im Fernsehen ansehen.
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Dynamo Moskau scheitert am Heimkomplex Wobei die Frage ist, ob russische TV-Sender den Wettbewerb übertragen, denn auch der letzte russische Vertreter scheiterte an der Schwelle zum UEFA-Cup. Nachdem Dynamo Moskau schon in der Qualifikation zur Champions League unglücklich an Celtic Glasgow (nach einem 1:0 Auswärtssieg folgte eine 0:2-Heimniederlage der Moskauer) gescheitert waren, sollte ZSKA Sofia aus Bulgarien eigentlich kein großes Hindernis darstellen.
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Sollte! Denn nach dem 0:0 in Sofia spielten die Nerven den Moskauern erneut einen Streich. Zwar gelang Kerschakow schon in der zehnten Minute die Führung für Dynamo, doch beinahe postwendend glich ZSKA durch Delew aus. Als die Moskauer dann in der zweiten Halbzeit den Druck erhöhen mussten, wurden sie durch den Gegentreffer von Iwan Iwanow kalt erwischt. Nach dem 1:2 verpasst auch Dynamo den UEFA-Cup.
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ZSKA trifft in der Champions League auf Wolfsburg Dennoch bleibt die „Hoffnung“, dass in diesem Jahr russische Clubs im UEFA-Cup antreten. Denn noch sind zwei Mannschaften, ZSKA Moskau und Rubin Kasan, in der Champions League. Die Verlierer der Gruppenphase steigen in den UEFA-Cup ab – aber dazu müssen sie zumindest Dritter werden.
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Das wird ein hartes Unterfangen: Meister Kasan wurden Titelverteidiger FC Barcelona, Inter Mailand und Dynamo Kiew zugelost. ZSKA Moskau bekommt es mit Manchester United, Besiktas Istanbul und dem deutschen Meister Vfl Wolfsburg zu tun.
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