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| Dick Advocaat nimmt Abschied von St. Petersburg. (Foto: nevasport.ru) | |
Freitag, 14.08.2009
Großer Bahnhof für Advocaat am Petersburger Flughafen
St. Petersburg. Am Freitag hat die Zenit-Fangemeinde vom entlassenen Trainer Dick Advocaat Abschied genommen. Etwa 1.500 Fans kamen zum Abflug des „kleinen Generals“. Der war sichtlich gerührt von der Anteilnahme.
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Wann Dick genau am Flughafen eintreffen würde, wusste zunächst niemand so recht. Erst hieß es: Wir versammeln uns um 10 Uhr. Dann kam die Information, Advocaat würde erst noch ins Trainingszentrum nach Udelnaja fahren, um sich von den Spielern zu verabschieden.
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So kam es dann auch. In Udelnaja machte der Trainer, der mit Zenit ungeahnte Höhen erreicht hat (Meisterschaft 2007, Landespokal 2008 nebst UEFA-Pokal und UEFA-Supercup 2008), seinen Ex-Spielern erst einmal klar: „Es ist nichts Schlimmes passiert. Trainer kommen und gehen.“
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Worte der Dankbarkeit
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„Wir haben zusammen ungeahnte Höhen erreicht“, sagte Advocaat den Spielern, die sich vor der Trainingseinheit versammelt hatten, um ihren Trainer, der drei Jahre in St. Petersburg wirkte, zu verabschieden: „Ich werde die Jahre, die ich mit euch hier zusammen verbracht habe, nie vergessen!“
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Weiter ging es zum Flughafen, wo die Fans, die mehr als zwei Stunden ausgeharrt hatten, dem Trainer einen wahrhaft „großen Bahnhof“ veranstalteten. Viele hatten sich orangefarbene T-Shirts angezogen, und ein etwa 100 Meter langes Banner verkündete auf Holländisch: „Danke, General!“
Als der Wagen mit Advocaat an Bord am Flughafen ankam, gab es ein wahres Feuerwerk mit bengalischen Feuern. Die Fans stimmten die Zenit-Hymne an und skandierten „Dick Advocaat! Dick Advocaat!“
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Der „eiserne General“ war sichtlich gerührt, er vergoss sogar die eine und andere (nicht ganz) heimliche Träne. Er versprach den Zenit-Fans, bald zurückzukommen und für Zenit zu fiebern, das für ihn zur wahren Heimat geworden sei.
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Advocaat verlässt Russland nicht ganz
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So ganz weg aus Russland wird Advocaat nicht sein, denn wie Konstantin Sarsanija, Cheftrainer des FC Chimki und ehemaliger Sportdirektor von Zenit, verlauten lässt, wird der holländische Coach, der demnächst die belgische Nationalelf anführen wird, als Berater für Chimki arbeiten.
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