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Freitag, 16.10.2009
Rüde Methoden: Unartige Kinder kommen in die Klapse
Tula. Die Leitung eines Kinderheims im Gebiet Tula muss ich nächstens vor Gericht verantworten: Drei unliebsame Zöglinge steckten sie in die Psychiatrie, wo sie mit Spritzen und Tabletten ruhig gestellt worden.
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Die Kinder hatten sich bereits im Frühjahr bei der Menschenrechtsorganisation „Garant XXI“ über die unmenschlichen Bedingungen beschwert, und die Sache war an die Öffentlichkeit gekommen. Ein Mädchen hatte damals berichtet, der Direktor des Kinderheims hätte sie in eine psychiatrische Klinik einweisen lassen, wo ihr einen Monat lang Tabletten und Spritzen verabreicht worden.
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Ein Junge, der zwei Mal in der Anstalt saß, drohte mit Selbstmord, würde man versuchen, ihn erneut dorthin abzuschieben. Die Staatsanwaltschaft wies die Heimleitung daraufhin an, die „Rechtsverletzungen zu beseitigen und die Schuldigen zur Verantwortung zu ziehen“. Dies passierte aber offensichtlich nicht.
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Schlimmer noch: Die Leitung des Heims, die Miliz und lokale Beamte versuchten, die Kinder mit Drohungen einzuschüchtern. Die ließen sich aber nicht beirren und reichten im September erneut eine Beschwerde ein. Mit Erfolg: Jetzt kommt die himmelschreiende Sache vor Gericht.
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