Decke gibt nach: IKEA schließt Petersburger Mega-Malls
St. Petersburg. Die beiden von Ikea betriebenen Petersburger Einkaufszentren sind geschlossen. Nicht wegen des Korruptionsskandals in der Firma, der hier seinen Ausgang nahm, sondern wegen technischer Probleme: Das Dach ist offenbar den Schneemassen nicht gewachsen.
Am Abend des 23. Februar gab im „Mega Dybenko“ an der Murmansker Chaussee ein Deckenträger nach, worauf in einigen Geschäften der Shopping-Mall die abgehängten Decken herunterbrachen. Niemand wurde dabei verletzt, auch der Sachschaden soll eher gering sein.
Der betroffene Teilbereich des Einkaufszentrums wurde sofort geschlossen. Am nächsten Tag blieben dann beide Ikea-Malls – also auch das in Teilbereichen baugleiche einkaufszentrum "Mega-Parnas" im Norden der Stadt – aus „technischen Gründen“ geschlossen.
Wie der Konzern mitteilte, ist die Ursache des Problems noch nicht präzisiert. Untersuchungen seien im Gange. Die Dybenko-Mall bleibe auf unbestimmte Zeit geschlossen, bis die Sicherheit der Besucher und Arbeitskräfte definitiv gewährleistet ist.
Die zweite Mall sei präventiv geschlossen worden, so Ikea. Sie soll wieder eröffnen, sobald das Dach überprüft und vom Schnee gereinigt ist.