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Freitag, 12.02.2010
Timoschenko fordert Nachzählung in 1200 Wahllokalen
Kiew. Der Wahlkampfstab von Präsidentschaftskandidatin Julia Timoschenko hat die Nachzählung von Stimmen in insgesamt 1200 Wahllokalen gefordert. Nur so könne die Legitimität der Abstimmung sichergestellt werden, sagte Timoschenkos Wahlkampfleiter Alexander Turtschinow.
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Seinen Angaben nach gibt es Beschwerden bei 1200 Wahllokalen. "BJUT (Block Julia Timoschenko - d.R.) hat nur in sieben Wahllokalen nachzählen können. In diesen wurden fünf bis acht Prozent der Stimmen zugunsten Janukowitschs eingeworfen", heißt es in einer Erklärung Turtschinows.
"Mir scheint, dass es für die Ukraine sehr wichtig ist, zu wissen, ob Janukowitsch nun legitim oder illegitim gewählt worden ist. Vor allem ist es auch für Janukowitsch selbst wichtig, um die Ukraine von seiner Legitimität zu überzeugen, da er ja, wie ich erinnern möchte, nur in zehn Verwaltungskreisen gewonnen hat, während Julia Timoschenko die Mehrheit in 17 Verwaltungskreisen bekam", fügte Turtschinow hinzu.
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Janukowitsch setzte sich am Sonntag in der Stichwahl gegen Julia Timoschenko knapp durch. Nach Berechnungen der Wahlkommission entfallen auf Janukowitsch 48,95 Prozent, während Timoschenko nur 45,47 Prozent der Stimmen bekam.
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Für Janukowitsch stimmten vor allem die dichtbesiedelten Industriegebiete im Osten der Ukraine, während Timoschenko den eher ländlich geprägten Westen des Landes gewann.
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