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Freitag, 21.05.2010
Polen hilft bei Beseitigung der Bergwerksunglücksfolgen
Moskau. Der frische Wind in den Beziehungen zwischen Russland und Polen zeitigt erste Früchte. Polen wird bei der Beseitigung der Folgen des Unglücks in Kemerowo helfen und am Bau des AKW im Gebiet Kaliningrad teilnehmen.
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Dies ist das Ergebnis von Verhandlungen der russisch-polnischen Regierungskommission zur wirtschaftlichen Zusammenarbeit. Nach einer Sitzung am Freitag in Moskau trat Polens Minister für Infrastruktur Cezary Grabarczyk vor die Presse.
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„Im Laufe des Treffens hat (der russische Verkehrsminister) Herr Lewitin mich gebeten, dass Polen bei der Beseitigung der Folgen der Katastrophe in dem Bergwerk hilft. Anfang Juni kommt eine polnische Delegation nach Russland“, so Grabarczyk.
Weiterhin hat Russland Polen vorgeschlagen, sich am Bau des Atomkraftwerks im Kaliningrader Gebiet zu beteiligen, der im Februar 2010 aufgenommen wurde. 2016 soll der erste Reaktor ans Netz gehen. Ein Teil des gewonnenen Stroms könnte auch ins Ausland exportiert werden.
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Laut Grabarczyk schlägt Russland Polen vor, sich am Bau des Atommeilers zu beteiligen, woraufhin beide Länder „sich unter Nutzung des Stromtransports der polnischen Seite mit dem Verkauf von Strom in Europa befassen können“.
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