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Freitag, 23.07.2010
Chimki-Wald: Journalisten protestieren gegen Festnahmen
Moskau. Die Moskauer Miliz hat am Freitag 15 Teilnehmer an den Protesten gegen die Abholzung des Chimki-Waldes festgenommen, darunter zwei Journalisten. Der Journalistenverband fordert ihre sofortige Freilassung.
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Unter den Festgenommenen befinden sich der Fotokorrespondent Juri Timofejew von Radio Free Europe und die Korrespondentin der „Nowaja Gaseta“, Jelena Kostjutschenko.
„Wir sehen darin eine eklatante Verletzung der beruflichen Rechte eines Journalisten, wie sie im Mediengesetz garantiert sind“, heißt es in einer von RIA Novosti zitierten Erklärung des Russischen Journalistenverbands.
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Und weiter: „Die Milizionäre, die unsere Kollegen an der Ausübung ihrer beruflichen Tütigkeit gehindert haben, müssen ihre gerechte Strafe bekommen.“
Das Zeltlager der Umweltschützer, die seit Tagen im Chimki-Wald gegen die ihrer Meinung nach illegale Abholzung protestieren, war in der Nacht von etwa 100 Maskierten überfallen worden (Russland-Aktuell berichtete). Einige Stunden später sei eine OMON-Sondereinheit aufgetaucht und hätte mehrere Umweltaktivisten verhaftet.
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Vonseiten der Miliz sieht das Bild etwas anders aus. Danach sei die Abteilung auf Bitten der Aktivisten angerückt, nachdem diese in der Nacht von Unbekannten brutal überfallen worden waren.
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Die Milizionäre hätten versucht, den Protestierenden klarzumachen, dass sie illegal vorgehen, seien aber auf Widerstand gestoßen, was zu den Festnahmen führte.
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