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Donnerstag, 22.07.2010
Chimki-Waldschützer bringen Putin Baumstämme
Moskau. Aus Protest gegen nicht sanktioniertes Abholzen im Naturwald in Chimki sind Waldschützer mit Baumstämmen vor das Weiße Haus gerückt, um Putin eine Petition zu übergeben. Es gab Verhaftungen.
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Nach Angaben der Webseite des Oppositionspolitikers Garri Kasparow sind am Donnerstag etwa 50 Menschen vor das Regierungsgebäude an der Moskwa gezogen. Sie trugen Baumstücke aus dem abgeholzten Abschnitt des Chimki-Waldes vor den Toren Moskausm die mit Zetteln mit der Aufschrift „Holz aus dem Chimki-Wald“ umwickelt waren.
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Ihr Ziel war es, auf die fortgesetzte nicht sanktionierte Abholzung in dem Naturschutzgebiet hinzuweisen und im Weißen Haus eine entsprechende Petition abzugeben. Als die Umweltaktivisten anfingen, die Baumstämme aufzuschichten, schritt die Miliz zu Festnahmen.
Insgesamt wurden sechs Protestierende festgenommen, das Holz transportierten die Milizionäre ab. Alle anderen machten sich daran, Unterschriften unter ihre Forderung zu sammeln, das Abholzen einzustellen. Schließlich durften die Leiterin der Chimki-Waldschutzgruppe Jewgenija Tschirikowa und mehrere Aktivisten die Petition doch abgeben.
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Die Umweltschützer protestieren gegen die Zerstörung des einzigartigen Waldmassivs direkt vor den Toren der russischen Hauptstadt. Sie fordern die Verlegung der geplanten Trassenführung der Schnellautobahn zwischen Moskau und St. Petersburg, die mitten durch den Chimli-Wald verlaufen soll.
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