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Freitag, 23.07.2010
Moskauer Hitze: Badeanzüge beliebteste Ware
Moskau. Es ist der heißeste Juli in Moskau seit Beginn der Wetteraufzeichnung. Busfahrer bekommen längere Pausen und Wasservorräte und in den Geschäften gehen Badeanzüge wie warme Semmeln über den Tisch.
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Nein, ein „Defizit“, wie es so unschön zu Zeiten der sowjetischen Mangelwirtschaft hieß, sind die Badekostüme noch nicht. Aber der Absatz reißt nicht ab, obwohl in „normalen“ Jahren ab Mitte Juli diese Ware kaum noch gefragt ist.
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„Wir müssen ordentlich nachbestellen, um die Nachfrage zu befriedigen“, sagte eine Moskauer Verkäuferin am Freitag gegenüber RIA Novosti. „In diesem Jahr wird das Geschäft mit Badeanzügen bis Mitte/Ende August laufen.“
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Die Moskauer Bus- und O-Bus-Fahrer bekommen angesichts der Hitze mehr Pausen zwischen ihren Einsätzen. Außerdem werden sie mit Wasser in Flaschen ausgerüstet, die an den Endhaltestellen nachgefüllt werden.
Sie bekommen eine genaue Anleitung, was zu tun ist, wenn im Bus jemandem von der Hitze schlecht wird. Außerdem werden sie selbst jeden Tag vor und nach der Schicht medizinisch untersucht.
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In Zukunft soll der gesamte oberirdische Moskauer Nahverkehr mit Klimaanlagen ausgestattet werden. Laut einem Vertreter des Verkehrsunternehmens „Mosgortrans“ passiert dies aber erst im nächsten Jahr.
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Der Juli 2010 ist nun offiziell zum heißen Monat seit Aufnahme der Wetterbeobachtung erklärt worden. Die Wetterfrösche sehen bereits den absoluten Temperaturrekord der russischen Hauptstadt von 36,8 Grad Celsius in Gefahr, da ein Ende der Hitze nicht abzusehen ist.
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