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Montag, 12.07.2010
Hitze in Petersburg: Was tun beim nächsten Wirbelsturm?
St. Petersburg. Die Hitzewelle soll der eigentlich kühle Sommer gewohnten „Nördlichen Hauptstadt“ in den nächsten Tagen Temperaturen bis 35 Grad bescheren. Dann könnte sich gut wiederholen, was am Freitag im Vorort Kolpino geschah: Ein Wirbelsturm schleuderte ein Auto durch die Luft.
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Ein aus einem Wohnblock aufgenommenes Internetvideo zeigt, wie sich die Windböen eines lokal wütendes Unwetters plötzlich zu einem staubigen Luftwirbel formten – und einen abgestellten Lada Samara erfassen. Das Auto wird mehrmals im Kreis herumgewirbelt - und dann über einen drei Meter hohen Zaun auf einen bewachten Parkplatz geworfen.
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Trümmer beschädigten dort sechs weitere Fahrzeuge. Nach vollbrachter Tat löste sich der Wirbelsturm wieder genau so schnell auf, wie er entstanden war.
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... fehlt nur noch, dass die Newa trocken fällt Wie die Internetzeitung fontanka.ru berichtet, halten Meteorologen die Wahrscheinlichkeit für nicht niedrig, dass sich derartige Naturschauspiele in den nächsten Tagen wiederholen könnten: Im Leningrader Gebiet soll die Hitze in den nächsten vier Tagen bis zu 35 Grad betragen. Der letzte Wirbelsturm, an den man sich in den fachkundigen Kreisen der Region erinnern kann, soll zehn Jahre zurückliegen.
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Auf der Webseite der Stadtverwaltung entdeckte fontaka.ru auch offizielle Handlungsanweisungen des Katastrophenschutzministeriums, was beim Herannahen schwerer Orkanen, Stürme und Wirbelstürme zu tun sei: In Gebäuden am besten fensterlose Innenräume wie Korridore oder Bäder aufsuchen - oder sich unter Tischen verstecken.
Ohne Helm am besten nicht rausgehen Draußen wird es schwieriger: Man solle leichte Bauten, Masten, Bäume, Brücken und Wasserflächen meiden – und sich am besten mit irgendwelchen Hilfsmitteln wie Brettern, Plastikkisten oder ähnlichem den Kopf vor umherfliegenden Trümmern schützen.
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Wer – Pech gehabt - auf völlig freier Fläche einem Tornado ins Auge schauen muss, solle sich in jeden noch so kleinen Graben verkriechen – und „den Kopf mit Kleidungsstücken oder Ästen schützen“.
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Und merke: Das Exempel von Kolpino zeigt, dass ein Auto ein schlechter Zufluchtsort ist – man kann da schnell vom Fahrer zum Piloten mutieren. Wobei ein schwerer Geländewagen sicher tornadoresistenter ist als ein einfacher Lada …
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