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Donnerstag, 12.08.2010
Krieg auf der Straße: Autodiebe erschießen Polizisten
Moskau. Bei einer Schießerei zwischen Autodieben und Polizei in Moskau sind zwei Menschen ums Leben gekommen, ein Polizist und ein Autodieb. Der Moskauer Polizeichef General Wladimir Kolokolzew sprach anschließend von einem regelrechten "Krieg", der auf der Straße ausgetragen werde.
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Zwei Männer aus der russischen Teilrepublik Dagestan hatten in der Nacht versucht, ein Auto zu entwenden. Dabei wurden sie von einer Polizeipatrouille gestört.
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Als die Miliz die Dokumente der Verdächtigen überprüfen wollte, eröffnete einer der Männer das Feuer. Dabei traf er einen Polizist tödlich.
Nachdem er seine eigene Waffe leergeschossen hatte, schoss er mit der Waffe seines Opfers weiter und verletzte einen Polizisten schwer, einen weiteren leicht.
Er selbst wurde ebenfalls fünfmal getroffen und starb auf dem Weg ins Krankenhaus. Der Mittäter konnte fliehen, seine Identität soll aber inzwischen feststehen.
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"Ich will noch einmal betonen, dass seitens der Verbrecher auf der Straße ein regelrechter Krieg eröffnet wurde und die Polizeibeamten in solchen Extremsituationen ihren Job erfüllen", erklärte Moskaus Polzeichef Kolokolzew nach dem Vorfall.
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