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Donnerstag, 12.08.2010
Hitzefolgen: Delfin- und Fischsterben vor Krimküste
Sewastopol. Die hohen Wassertemperaturen im Schwarzen Meer werden Delfinen und Millionen Fischen zum Verhängnis. In den letzten Tagen sind bereits mehrere Delfine auf der Krim gestrandet.
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Fünf Delfine haben sich in der Nähe der Ortschaft Orlowka bei Sewastopol an Land geworfen. Die Bewohner versuchten vergeblich sie zu retten.
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Nach Angaben eines Ökologen fördert die hohe Wassertemperatur - das Schwarze Meer weist derzeit 26 Grad auf - die Verbreitung eines Virus im Organismus der Delfine, der ihr Nervensystem schädigt. So werden sie geschwächt und verlieren die Orientierung.
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Auch der Fischbestand ist von der Hitze hart betroffen. Über eine Million Karauschen und Meergrundel verendet. "Zweifellos handelt es sich um die größte Katastrophe der letzten Jahrzehnte", erklärte Oleg Derkatsch, Sprecher einer Umweltorganisation aus Nikolajew.
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