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| Rund um die Uhr im Einsatz - die Feuerwehrleute im Moskauer Gebiet. (Foto: newsru.com) | |
Montag, 09.08.2010
Schoigu bläst zur Attacke auf die Torfbrände
Moskau. Katastrophenschutzminister Sergej Schoigu ist sich sicher: Wenn weiter so gearbeitet wird wie bisher, sind die Torfbrände um Moskau in höchstens sieben Tagen gelöscht. Weiter südlich sieht es dagegen schlechter aus.
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„Wir bereiten eine ernste Attacke vor und wollen innerhalb einer Woche die Brände um Moskau niederringen“, sagte Schoigu am Sonntag auf einer Beratung seiner Behörde. „Wenn wir weiter in diesem Tempo arbeiten und neu aufflammende Brände sofort löschen, müssten wir im Laufe von fünf, höchstens sieben Tage die Torfbrände gelöscht haben.“
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Elf Millionen Moskauer haben es satt Schoigu will im Moskauer Gebiet Armeekräfte hinzuziehen, um der Lage Herr zu werden. „Elf Millionen Moskauer haben Smog und Rauch satt“, sagte er wörtlich: „Wir müssen alle für den Kampf mit dem Feuer mobilisieren.“ Im Einsatz sind an die 7.000 Mann.
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Die Dynamik sei positiv, obwohl Sonntagabend noch 68 Brandherde gezählt wurden, darunter 27 Torfbrände. Die Fläche der Brände habe aber um 16 Hektar abgenommen. In Moskau herrscht am Montagmorgen wieder Smog, auch wenn weniger als am Freitag oder Samstag.
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Einsatz rund um die Uhr Seit Samstag laufen die Löscharbeiten um Moskau ohne Pause. Die Einsatzkräfte sind mit Spezialbeleuchtung ausgerüstet, mit denen die Arbeit in der Nacht möglicht ist. Es gäbe keine Gefahr für Ortschaften, ließ die Pressestelle des Gebietsgouverneurs verlauten.
In Nischni laufen die Arbeiten schlecht Während Schoigu bei der Beratung für die Moskauer Brandbekämpfer nur positive Worte fand, mussten sich die Leiter der Einsätze im Gebiet Nischni Nowgorod Kritik gefallen lassen. „Ihr seid die einzige Region, in der weder die Fläche noch die Zahl der Brände abgenommen hat“, sagte er.
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Dabei ist gerade die Gegend um die Wolga-Metropole besonders in Mitleidenschaft gezogen durch die Waldbrände. Von 190.000 brennenden Hektar entfallen 150.000 auf das Gebiet Nischni Nowgorod.
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Dort sind etwa 8.000 Menschen im Einsatz. „Ich will ein klares Bild haben“, so Schoigu. Bei Nischni Nowgorod sei die Lage am ernsten, gefolgt vom Moskauer Gebiet mit seinen Torfbränden.
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