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Hitze und "keine Luft" zum Atmen: Das Leben in Moskau ist zur Tortur geworden (Foto: rian.ru)
Hitze und "keine Luft" zum Atmen: Das Leben in Moskau ist zur Tortur geworden (Foto: rian.ru)
Freitag, 06.08.2010

Smog: Moskau erlebt bisher übelsten Qualm-Tag

Moskau. Russlands Hauptstadt durchlebt heute in Sachen Torfbrand-Smog den bisher schlimmsten Tag. Die Sichtweite sank stellenweise auf 50 Meter, die Schadstoff-Grenzwerte wurden bis um das Fünffache überschritten.

Aus seiner Wohnung im 17. Stock sei der Erdboden nicht mehr zu sehen, berichtete in einem Video-Beitrag ein Moskauer dem Nachrichtensender Rossija-24.

Auf den Flughäfen Wnukowo und Domodedowo im Süden der Stadt war am Vormittag kein Flugbetrieb mehr möglich. Scheremetjewo im Norden meldete Sichtweiten von 1.500 Metern und konnte so mit Einschränkungen weiter funktionieren. Am Nachmittag normalisierte sich die Lage.

Atemmasken und Mullbinden ausverkauft


In den Apotheken sind inzwischen alle Materialien, die man als Atemmasken benutzen kann, so gut wie ausverkauft. Mediziner empfehlen, etwa acht Schichten Mullbinde übereinander zu legen und diesen Verband immer wieder mit Wasser zu befeuchten. Die weit verbreiteten leichten „chirurgischen Masken“ gegen Infektionen seien hingegen gegen die Schadstoffe in der Luft so gut wie wirkungslos.

Am besten sollen die Moskauer heute aber gar nicht aus dem Haus gehen, hieß es. Körperliche Belastungen seien in jedem Fall zu vermeiden. Die Zahl der Sterbefälle ist nach inoffiziellen Angaben zwischen 30 und 300 Prozent gestiegen - amtliche Daten dazu werden unter Verschluss gehalten.

Nebel auf den Straßen - und in der Metro


Die Verkehrspolizei forderte die Autofahrer auf, am besten gar nicht und wegen der schlechten Sichtverhältnisse sehr vorsichtig und regelkonform zu fahren. Nebelscheinwerfer sollen eingeschaltet werden. Auf zahlreichen Strecken kam es zu Staus, weil das Tempo der Fahrzeuge in der Qualmsuppe drastisch herunterging.

Bei Russland-Aktuell
• Krisenmanagement: Putin im Qualm, Medwedew im Kreml (06.08.2010)
• Smog behindert Arbeit der Moskauer Flughäfen (06.08.2010)
• Wälder in Flammen, Qualm und Quallen in Moskau (04.08.2010)
• Waldbrände: Moskau versinkt in Rauch und Gestank (04.08.2010)
• Hitzewelle führt zu deutlichem Anstieg der Todesfälle (06.08.2010)
Auch die Metro ist stark verqualmt. In manchen Stationen seien von der Mitte der Bahnsteige die Rolltreppen am Ende der Halle nicht mehr zu sehen – geschweige denn die einfahrenden Züge.

Der einzige positive Effekt der Rauchschicht über Moskau ist, dass sie die Sonneneinstrahlung mindert. Der schon für heute prognostizierte neue Hitzerekord von 40 Grad wird deshalb wohl nicht aufgestellt. Um 16 Uhr hatte sich der Qualm über Moskau aber dennoch auf 36 Grad erwärmt.

Jeder Vierte erholt sich am Arbeitsplatz


Einer Umfrage zufolge klagen 55 Prozent der Moskauer, dass der Qualm sie bei der Arbeit stört. Nur 7 Prozent berichteten, dass ihre Arbeitsgeber wegen der Klimabedingungen den Arbeitstag verkürzt hätten.

Ein knappes Viertel der Moskauer geht hingegen gegenwärtig mit echter Freude zur Arbeit: Sie genießen dort das Vorhandensein guter Klimaanlagen und Ventilatoren – und erholen sich am Arbeitsplatz von den unerträglichen Bedingungen zuhause und auf dem Arbeitsweg.

Vor Montag ist nicht mit einer Besserung der Wetterlage zu rechnen, warnen die Meteorologen. Wer die Stadt verlassen kann, solle das am besten tun.



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