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| Zenits Spalletti (rechts) erwies sich am Samstag stärker als Rubins Berdyjew. (Foto: fontanka.ru) | |
Sonntag, 01.08.2010
Rubin geschlagen, traumhafte neun Punkte Vorsprung
St. Petersburg. Die Hälfte der Saison 2010 ist herum, und Zenit steht einsam an der Spitze der Premierliga. 39 Punkte in 15 Spielen, die letzte Niederlage stammt noch aus dem Oktober letzten Jahres.
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Mit Rubin Kasan war am Samstag der direkte Verfolger in der Tabelle im Petrowski in Petersburg zu Gast. Nach einem souveränen 2:0-Sieg spricht die ganze Fußballwelt Russlands von der Meisterschaft, die den Petersburgern anscheinend niemand mehr streitig machen kann.
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Ich würde das etwas vorsichtiger angehen, denn immerhin sind von 30 Spieltagen erst 15 herum, und Zenit kennen wir seit Langem als zwischenzeitlich sehr unsolide.
Obwohl auch wir hier eigentlich jetzt sehr optimistisch sind, warum sollten wir es verhehlen? Zenit macht zurzeit richtig Spaß!
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Kerschakow schießt zwei Tore für seine Oma Unter Spalletti spielen die Petersburger einen ungewöhnlich harmonischen, ausgeglichenen und ausbalancierten Fußball. Und der gefällt auch den Fans, denn es ist spannend und elektrisierend, was da auf dem Platz geschieht.
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Der Held des Tages am Samstag war Alexander Kershakow, der bisher zwar eine Unmenge Arbeit auf dem Feld geleistet hatte, aber kaum dafür belohnt worden war. Gegen Rubin schoss er beide Tore und widmete sie… seiner Oma, die an dem Tag 80 Jahre alt geworden ist.
Erzfeind Spartak steht auf dem Programm Nachdem ZSKA am Sonntagabend Spartak mit 2:1 besiegt hat, haben sich die Armeekicker bis auf neun Punkte an den Tabellenführenden herangerobbt. Spartak, der jahrelange Abräumer in Sachen Fußball, muss sich weiterhin mit dem absolut mittelmäßigen Platz acht zufrieden geben.
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Die Rot-Weißen liegen kaum zu glaubende 19 Punkte hinter Zenit zurück. Nächsten Sonntag geht es übrigens auswärts gegen diese „Spartaken“ – den prinzipiellsten Gegner der Kicker von der Newa. Aber wie Zenit im Moment aufspielt, sollte das keinen Fan der Petersburger in Sorge versetzen.
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Champions League: Ein Sieg muss her! Problematischer sieht da schon das Rückspiel in der Qualifikation zur Champions League gegen Unirea aus Rumänien am Mittwoch aus. Auswärts erreichte Zenit in einem sehr groben Spiel nur ein torloses Unentschieden.
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Am Mittwoch vor heimischem Publikum muss ein Sieg her, wenn die Reise in der „Königsklasse“ eine Fortsetzung haben soll. Wir warten mit Spannung auf dieses Spiel. Anpfiff ist am 4. August um 20.30 Uhr Petersburger Zeit.
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