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Freitag, 23.07.2010
Abholzung des Chimki-Waldes von Schlägerei begleitet
Moskau. Die geplante Abholzung des Chimki-Waldes vor den Toren Moskaus stößt auf massive Ablehnung von Umweltschützern. Sie haben ein Lager errichtet, um die Rodung aufzuhalten. Am Morgen drangen bis zu 100 Unbekannte in das Lager ein und begannen eine Schlägerei.
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Etwa 100 Maskierte seien auf die Ökologen losgegangen, berichtet Vera Prochorowa von der Bewegung "Zum Schutz des Chimki-Walds". Ihren Angaben nach sind die Angreifer äußerst brutal gegenüber den Umweltschützern vorgegangen.
Doch den Ökologen ist es offenbar dennoch gelungen, die geplanten Abholzungsarbeiten am Freitagmorgen aufzuhalten.
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In letzter Sekunde sei die Technik am Roden gehindert worden, berichtet Jewgenija Tschirikowa, eine weitere Umweltaktivistin. Einige der Aktivistin hätten sich dabei direkt vor die Autos geworfen, so Tschirikowa.
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Der Streit um den Chimki-Wald schwelt schon seit Jahren. Die Behörden wollen den Wald roden, um eine Schnellstraße von Moskau nach St. Petersburg zu verlegen. Ökologen fürchten, dass damit eine wichtige "grüne Lunge" der russischen Hauptstadt zerstört werde.
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Der Journalist Michail Beketow, der vor zwei Jahren über den damals noch illegalen Raubbau an der Natur geschrieben hatte, wurde deswegen halb tot geschlagen. Inzwischen hat die Regierung die Waldrodung trotz Protest der Ökologen genehmigt.
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