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| Die polnische Regierungsmaschine vom Typ TU-154 war technisch intakt. Um die Absturzursachen wird gerätselt. (Foto: TV) | |
Montag, 19.07.2010
Pilot sagte vor Kaczynski-Absturz: Er bringt uns um!
Moskau/Warschau. Die Frist für die Ermittlungen wegen des Kaczynski-Absturzes bei Smolensk ist auf sechs Monate verlängert worden. Zuvor waren aus Polen die letzten Worte des Piloten bekannt geworden: "Wenn wir nicht landen, bringt er uns um!"
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Bei einem Treffen des russischen und des polnischen Justizministers teilte der russische Minister Alexander Konowalow seinem polnischen Kollegen Christoph Kwiatkowski mit, dass die Frist für die Ermittlungen verlängert worden sei.
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Ende vergangener Woche war von dem polnschen Fernsehsender TVN24 ein weiterer dramatischer Ausschnitt aus den Tonband-Protokollen der Gespräche der Besatzung der Präsidentenmaschine veröffentlich worden.
Der Chefpilot der Präsidentenmaschine sagte demnach kurz vor dem Absturz: "Wenn wir nicht landen, bringt er (bzw. bringen sie) uns um".
Aus dem Mitschnitt wird zwar nicht klar, wer mit "er" gemeint sein könnte. Ein Luftfahrts-Experte des polnischen Parlamentes erklärte dazu allerdings, es könne sich nur um den Präsidenten Lech Kaczynski selbst oder den Chef der Luftwaffe Andrej Blassik gehandelt haben.
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Dass der Pilot der TU-154 unter extremem Druck handelte, werde auch daraus offensichtlich, sagt Parlaments-Fachmann Robert Sawada, dass er den Anflug nicht abbrach und keinen ganz neuen Landeversuch mehr unternehmen wollte.
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