Moskau: Lukoil-Vizepräsident bei Verkehrsunfall verletzt
Moskau. Die Limousine von Anatoli Barkow, Vizepräsident des privaten Ölkonzerns Lukoil, wurde heute Morgen auf dem Leninski Prospekt in einen schweren Unfall verwickelt. Die Unfallverursacherin kam dabei ums Leben.
Auf dem breiten Prospekt verlor die 37 Jahre alte Lenkerin eines Citroen C3 die Gewalt über ihr Fahrzeug und geriet auf die Gegenfahrbahn. Dort kollidierte der Kleinwagen mit dem stadteinwärts fahrenden S-Klasse-Mercedes von Lukoil.
Die Unfallverursacherin kam bei dem Zusammenstoß ums Leben, ihre mitfahrende Mutter - eine der führenden Geburtshilfe-Medizinerinnen Russlands - wurde schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert, wo sie bald darauf starb.
Auch Barkow kam mit Beinverletzungen in ein Krankenhaus. Nach Angaben des Konzerns ist sein Zustand „mehr oder weniger gut“. Barkows Chauffeur blieb unverletzt.
In den frühen Morgenstunden hatte es bereits einen anderen tödlichen Frontalzusammenstoß in Moskau gegeben: In der Nähe des Ismailowski Parkes kollidierten gegen 5.30 Uhr ein mit fünf Personen besetzter Daewoo Nexia und eine Gazelle-„Marschrutka“ mit 16 Insassen.
Der Pkw-Fahrer sei zu schnell gefahren und auf der eisglatten Straße in den Gegenverkehr gerutscht, so die Verkehrspolizei. Auch hier kam der Unfallverursacher sowie einer seiner Mitfahrer ums Leben. Zwölf Personen wurden verletzt.