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Montag, 15.03.2010
Europaweite Razzia kassiert 69 „russische Mafiosi“ ein
Barcelona. In mehreren Ländern Westeuropas hat die Polizei gleichzeitig zugeschlagen, um mutmaßliche Mafiosi aus dem Verkehr zu ziehen. 69 Personen wurden festgenommen, davon allein 24 in Spanien.
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Dies meldet am Montag Interfax unter Berufung auf die spanische Zeitung „El Pais“. Zur so genannten „russischen Mafia“ werden in Westeuropa nicht nur Russen, sondern auch Bürger der Staaten der ehemaligen Sowjetunion gezählt. Die aktuell Verhafteten sind Russen, Georgier und Armenier.
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In Spanien wurde eine organisierte Verbrechergruppe ausgehoben, die seit vier Jahren ihr Unwesen treibt. Ihr werden Drogenhandel, Waffenschmuggel und Korruption vorgeworfen. Auch in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien griff die Polizei zu.
In Spanien hat sich die „Russenmafia“ schon lange festgesetzt. So wurde erst Anfang März der einflussreiche Mafiaboss Sergej Butorin nach Russland abgeschoben, nachdem er acht Jahre und acht Monate für die Organisation von mehr als 40 Auftragsmorden abgesessen hatte.
Andere mutmaßliche Mafiosi haben mehr Glück: So wurde der Georgier Sachar Kalaschow von den spanischen Behörden gegen eine Kaution in Höhe von 300.000 Euro auf freien Fuß gesetzt.
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Der zu den Anführern der Russenmafia zählende Mann war 2006 unter dem Verdacht der Geldwäsche, der Schaffung einer organisierten kriminellen Vereinigung und der Dokumenten- fälschung inhaftiert worden. Anfang Januar waren drei Russen freigekommen, nachdem sie 1,5 Million Euro Kaution gezahlt hatten.
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