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Dienstag, 16.03.2010
Moskauer Polizistenmörder vom eigenen Vater ausgeliefert
Moskau. Ein 27 Jahre alter Mann aus Dagestan, der bei einer Polizeikontrolle zwei Beamte niederschoss und einen tötete, ist heute Nacht verhaftet worden. Sein Vater hatte der Miliz mitgeteilt, wo er sich versteckt hält.
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Der 27 Jahre alte Jakub Kartakajew gilt als Haupttatverdächtiger eines Aufsehen erregender Verbrechens, dass sich in der Nacht auf Samstag in Moskau ereignete: Eine Polizeistreife wurde bei einer Personenkontrolle niedergeschossen. Ein Beamter starb, der andere erlitt schwere Verletzungen.
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Da der aus Dagestan gebürtige Kartakajew am Tatort seinen Ausweis und Führerschein verlor, richtete sich der Verdacht voll auf ihn. Wie sich nun bei der Verhaftung in einem Dorf im Moskauer Umland herausstellte, war der Verdächtige bei dem Schusswechsel selbst leicht verletzt worden.
Über den Tathergang gibt es zwei unterschiedliche Darstellungen: Nach der einen kontrollierte die Polizeistreife nach einem Einbruch in der Nähe die Insassen eines schwarzen BMWs ohne Nummernschilder, als sie unter Feuer genommen wurde.
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Nach der anderen Version wurde der zu Fuß gehende Kartakajew von den Beamten aufgehalten. Bei seiner Überprüfung fand sich ein Messer – und es kam zu einem Handgemenge, weil sich der Mann weigerte, mit aufs Revier zu kommen. In diesem Moment soll der BMW angehalten haben, dessen Fahrer fragte, ob er den Beamten behilflich sein könne. Dies habe die Polizisten für einen Moment abgelenkt – in dem der Verdächtige eine in seiner Kleidung versteckte Pistole zog und schoss. Auch der BMW-Fahrer ergriff daraufhin die Flucht.
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Gestern waren bereits die beiden Mitbewohner von Kartkajew verhaftet worden. Sie sollen dem nach Hause eilenden Polizistenmörder nach der Tat seine Wunde verbunden und ihm geholfen haben, sich umzuziehen. Anschließend floh er mit einem Taxi aus der Stadt.
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