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Dienstag, 08.09.2009
Selbstmordanschlag am Moskauer Stadtfest verhindert
Moskau. Die russischen Behörden haben einen potentiellen Selbstmordattentäter aus dem Kaukasus dingfest gemacht, bevor dieser sich am Wochenende während des Moskauer Stadtgeburtstages in die Luft sprengen konnte.
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Nach Angaben des Internetportals Life.ru wurde bei dem jungen Mann eine mit Sprengstoff gespickte Weste sichergestellt. Er selbst habe, so Informanten bei der Ermittlungsbehörde, nicht gewusst, wann und wo der Anschlag stattfinden soll. „Man sagte mir, dass man mich mit verbundenen Augen zu dem Ort bringen wird“, habe er ausgesagt.
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Die Verhaftung des potentiellen Massenmörders soll in der Nacht auf Freitag im Nordosten Moskaus stattgefunden haben. Am Samstag nahmen in Moskau tausende Menschen an den Feiern zum Stadtgeburtstag teil. Eine Explosion der laufenden Bombe in der Menge hätte ein riesiges Blutbad verursachen können.
In den letzten Wochen häuften sich Anschläge von Selbstmordattentätern in der russischen Kaukasusregion. In Dagestan explodierte am 1. September eine Autobombe an einem Kontrollposten der Polizei – offenbar war sie für die Feiern zum Beginn des Schuljahres in Machatschkala bestimmt.
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Im tschetschenischen Grosny hatten zwei zum Tod entschlossene Attentäter zuvor erstmals Fahrräder für ihre Anschläge benutzt. Sie wurden aber von Polizeistreifen aufgehalten – was den Beamten das Leben kostete.
In Inguschetien haben Selbstmordattentäter im August versucht, mit einer Autobombe den Republikpräsidenten Junus-Bek Jewkurow zu töten. Eine woche später war das Polizeihauptquartier von Nasran Ziel eines ähnlichen Anschlags.
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Am Freitag war zudem in Tschetschenien ein 29 Jahre alter Mann bei einem Feuergefecht mit Polizeibeamten getötet worden. Auch bei ihm wurde ein Sprengstoffgürtel gefunden. Der in Moskau verhaftete Attentäter bezeichnete ihn als einen Gesinnungsgenossen.
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