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| Baudenkmal von 1851: der Nikolai-Bahnhof in Moskau bekommt seinen historischen Namen wieder (Foto: Archiv) | |
Donnerstag, 09.07.2009
Aktualisiert 10.07.2009 18:35
Moskau: Leningradski Bahnhof geht, Nikolajewski kommt
Moskau. Der Leningradski Bahnhof in Moskau, von dem u.a. alle Züge nach St.Petersburg, Pskow und Murmansk abgehen, verschwindet aus Fahrplänen und Landkarten. Der Bahnhof wird rückbenannt in "Nikolajewski Bahnhof" - nach Zar Nikolai I.
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Die Rückbenennung des größten Moskauer Bahnhofs ist eine Entscheidung des russischen Bahnchefs Waldimir Jakunin, teilt dessen Sprecher heute mit.
Wenige Stunden später dementierte die Russische Eisenbahn die Umbenennung und entschuldigte sich. Vorerst bleibt der Leningradski Bahnhof also erhalten.
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Der "Leningradski Woksal" (Leningrader Bahnhof) war 1851 an der ersten russischen Fernstrecke der Eisenbahn gebaut und nach Zar Nikolai I. benannt worden. Er war und ist eine genaue Kopie des "Moskowski Woksal" (Moskauer Bahnhof) in St.Petersburg, der früher auch "Nikolajwski Bahnhof" hiess.
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Nach der Oktoberrevolution war der Bahnhof zunächst in "Oktjabrski", dann später in "Leningradski" umbenannt worden. Zum hundertsten Geburtstag der Bahnhöfe waren diese 1950 im Inneren neu gestaltet worden.
Moderne Züge auf historischer Strecke Zwischen dem Moskauer Bahnhof in St.Petersburg und dem Nikolajewski Bahnhof (Nikolai-Bahnhof) in Moskau verkehren täglich 43 Fernschnellzüge und Nachtzüge, darunter auch der "Rote Pfeil", "Aurora" und der historische gestaltete "Nikolajewski Express" sowie die russischen Hochgeschwindigkeitszüge "Newski Express" und "R-200". Es gibt bereits einige moderne Luxuszüge zwischen den beiden russischen Hauptstädten.
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Hinzu kommen soll der von Siemens gebaute Hochgeschwindig-keitszug "Sapsan" (Wanderfalke), der bei Probefahrten auf Teilstrecken im Waldai bereits eine Rekord-Geschwindigkeit von 290 km/h erreichte.
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