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Mittwoch, 25.11.2009
Schlechte Wirtschaftszahlen im Oktober wegen Industrie
Moskau. Das russische BIP ist im Oktober überraschend schlecht ausgefallen. Gegenüber dem Vorjahr lag das Minus bei 8,1 Prozent, deutlich mehr als erwartet. Die schrumpfende Industrieproduktion ist dafür verantwortlich.
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Im Vergleich zum Vorjahr liegt das BIP-Minus nach zehn Monaten 2009 bei 9,6 Prozent. Allerdings hatten Wirtschaftsexperten auf eine Verbesserung der Lage zum Jahresende gehofft, weil Ende 2008 die russische Wirtschaft bereits deutlich die Auswirkungen der Krise spürte.
Doch die Statistik zeigt weiter schlechte Zahlen an. Lag das Minus im September noch bei "nur" 7,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr, erhöhte sich das Minus im Oktober auf 8,1 Prozent.
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Das Minus wurde vor allem durch die Krise der verarbeitenden Industrie hervorgerufen. Im Maschinenbau liegt das Minus bei knapp 50 Prozent und auch die Herstellung von Turbinen zur Stromerzeugung ging um 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurück.
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Die Nachfrage nach russischen Produkten ist weiterhin schwach, bemerken Wirtschaftsanalysten. Immerhin hoffen sie auf die Statistik. Da im November und Dezember 2008 die russische Wirtschaft eine Vollbremsung hinlegte, kann sie nun - ausgehend von einer niedrigen Basis - mit einem leichten Wachstum in den letzten beiden Monaten rechnen.
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