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Freitag, 06.11.2009
Lukaschenko: Schweinegrippe kein Grund zum Quieken
Minsk/Kiew. Weißrusslands Präsident Alexander Lukaschenko findet die Panik auf Grund der Grippewelle übertrieben. Bei der Hühnergrippe habe die ganze Welt gekräht, jetzt fange sie an zu quieken, sagte Lukaschenko. Er vermutet kommerzielle Absichten dahinter.
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"Lasst uns offen reden. Wie lange ist es her, dass wir aufgehört haben wegen der Hühnergrippe zu krähen? Die ganze Welt hat gekräht. Nun sind wohl alle Medikamente verkauft. Heute wird schweinisch gequiekt. Und morgen werden wir wahrscheinlich miauen oder muhen. Verstehen Sie nicht, was vorgeht", fragte er auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem ukrainischen Präsidenten Viktor Juschtschenko.
Die Grippe, "selbst wenn sie schweinisch sein sollte", sei heilbar und nicht mit Cholera oder Pest zu vergleichen, erklärte der weißrussische Staatschef. Die Pharmaindustrie schüre Panik, um ihre Produkte abzusetzen, meinte Lukaschenko.
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Seiner Ansicht nach werden sowohl Weißrussland als auch die Ukraine mit der Epidemie fertig. In der Ukraine sind bisher nach Angaben des Gesundheits-Ministeriums 95 Menschen an der Grippe gestorben. Der Schweinegrippevirus A/H1N1 wurde allerdings nur bei wenigen Opfern nachgewiesen.
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