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| Der Ferne Osten versinkt im Schnee - in Moskau schlägt der Dezember Temperaturrekorde. (Foto: TV) | |
Montag, 07.12.2009
Klimawandel: Wärmerekord in Moskau - Schnee in Fernost
Moskau/Wladiwostok. Während der Dezember in Moskau alle Temperaturrekorde schlug und Schmuddelwetter bot, versinkt der Ferne Osten im Schnee. Das Wetter gerät aus dem Gleichgewicht - und gefährdet den sibirischen Reichtum Russlands.
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Bisher wartete der Dezember in Moskau mit Temperaturrekorden auf. Die Durschschnittstemperatur für den Dezember 2009 lag bisher bei mehr als 10 Grad über der Norm. Das bedeutete in absoluten Zahlen am vergangenen Mittwoch: Plus 9 Grad Celsius.
Schmuddelwetter statt General Winter, Pfützentreten statt Schlittschuhlaufen im Hinterhof.
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Der 2.Dezember mit ganzen 11,5 Grad und der 3.Dezember mit sogar 12,5 Grad über der Norm sind die höchsten Dezembertemperaturen seit Beginn der Temperatur- und Wetteraufzeichnungen vor 130 Jahren.
Am Wochenende fiel dann schliesslich doch das Thermometer auch in Moskau. Am Montagmittag, während in Kopenhagen der Klimagipfel eröffnet wurde, setzte in Moskau Schneefall ein.
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Derweil versinkt der Ferne Osten Russlands bei Wladiwostok und auf Sachalin schon in extremen Schneefällen.
Die Situation ist typisch für die vergangenen Jahre - und dafür, dass auch in Russland das Klima aus dem Gleichgewicht gerät. Das Wetter schwankt zwischen extremer Kälte und Hitze, langer Trockenheit und schweren Niederschlägen.
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Diskussion über den Klimawandel in den Kinderschuehen Die Diskussion über den Klimawandel und die Folgen steckt derweil in Russland aber noch in den Kinderschuhen.
Während Präsident Medwedew die Zeichen der Zeit besser versteht und seit seinem Amtsantritt Energieeffizienz predigt (natürlich auch aus wirtschaftlichem Eigeninteresse), glauben viele Russen immer noch, es könnte eigentlich nichts schaden, wenn es in Russland einige Grade wärmer werden würde. Schliesslich könne man sogar Heizkosten sparen.
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Das allerdings ist eine Milchmädchenrechnung.
Auftauender Permafrostboden in Sibirien lässt die Infrastruktur im Schlamm versinken
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Wenn der Permafrostboden in Sibirien auftaut, dann läuft die städtische und industrielle Infrastruktur im Permafrostbereich Gefahr, buchstäblich im Schlamm zu versinken - und mit ihr ein guter Teil des Moskauer Reichtums.
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