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Montag, 30.11.2009
Newski-Express: Spuren und Phantombilder der Attentäter
Moskau. Unter den 26 Toten waren mindestens fünf Prominente und Spitzenbeamte. Während in einem Moskauer Krankenhaus ein Frau verstarb, die im Newski-Express schwer verletzt worden war, finden die Ermittler erste Spuren.
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Der hochrangigste der Toten ist der Leiter der russischen Staatsreserven für den Kriegs- und Katastophenfall Boris Jewstrakikow. Ausser ihm kam auch ein Vizeabteilungsleiter der föderalen Fischereiagentur, dessen Mitarbeiterin, der ehemalige Oberhausabgeordnete und Geschäftsmann Sergej Tarassow und der Hausjurist des staatlichen TV-Senders Russia today, Anton Chaletski ums Leben.
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Der Chodorkowski-Anwalt Boris Grusd, der auch in dem Hochgeschwindigkeitszug nach Petersburg fuhr, berichtet, viele der Verletzten hätten gerettet werden können, wenn es schneller Erste Hilfe gegeben hätte.
Die Ermittlungsgruppe hat inzwischen, so heisst es auf der Internetseite des Innenministeriums, auf der Basis von vielen Zeugenaussagen einige Phantombilder von Verdächtigen gestellt. Man habe auch ein mögliches Basislager der Bombenleger gefunden.
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In einem nahegelegenen Dorf sei auf einem Dachboden ein Nachtlager entdeckt worden, in dem sich bis zu vier Menschen aufgehalten haben könnten.
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Seit dem Anschlag von 2007 auf den Newski Express stünden als zwei hauptverdächtige Organisatoren der tschetschenische Untergrund-kommendeur Doku Umarow und ein Mitglied der islamischen Untergrundgruppen namens Pawel Kossolapow auf den Fahndungslisten von Interpol.
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