|
Dienstag, 19.01.2010
Neuer Botschafter macht sich auf den Weg in die Ukraine
Moskau. Präsident Medwedew hat den neuen russischen Botschafter für die Ukraine angewiesen, seine Arbeit aufzunehmen. Die Botschaft ist klar: Juschtschenko ist weg, und besseren Beziehungen steht nichts mehr im Wege.
|
|
So hat Medwedew es natürlich nicht formuliert. Aber genau das steht hinter seinen Worten: “Ich hoffe, (…) in der Ukraine entsteht eine handlungsfähige und effektive Staatsmacht, die auf die Entwicklung konstruktiver, freundschaftlicher und allseitiger Beziehungen mit der Russischen Föderation eingestellt ist.“
|
Wegen der politischen Verstimmung zwischen den Nachbarländern hat der bereits im Sommer 2009 bestimmte neue Botschafter Michail Surabow bisher nicht seinen Posten in Kiew angetreten.
Da der jetzige ukrainische Präsident Viktor Juschtschenko auf keinen Fall weiter im Amt bleiben wird (er bekam nur fünf Prozent der Wählerstimmen im ersten Wahlgang und ist aus dem Rennen), sieht Medwedew jetzt den Zeitpunkt gekommen, Surabow auf den Weg zu schicken.
|
Dies erklärte der russische Präsident am Dienstag bei einem Arbeitsgespräch mit Subarow. Der neue Botschafter soll außerdem Sondervertreter des russischen Präsidenten in der Ukraine werden und sich in dieser Eigenschaft um die Entwicklung der Handelsbeziehungen kümmern.
|
|
|
Leser-Kommentare zu diesem Artikel (und Kommentare zu Kommentaren): ↓
Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar, nachdem Sie sich hier unten für Kommentare neu registriert haben. Sie können hier oder im Forum (www.forum.aktuell.ru) mitdiskutieren.
Bisher gibt es zu diesem Artikel noch keine Leserkommentare
Überblick aller Leserkommentare zu allen Artikeln >>>