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Mittwoch, 27.01.2010
St. Petersburg gedenkt der Blockade von Leningrad
St. Petersburg. Am 27. Januar 1944 endete die 900-tägige Belagerung Leningrads im Zweiten Weltkrieg. Am heutigen 66. Jahrestag gab es viele Kranzniederlegungen. Am Abend stellen die Petersburger Gedenkkerzen in die Fenster.
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Wie immer, gab es Gedenkveranstaltungen und Kranzniederlegungen auf den großen Friedhöfen, wo Hunderttausende Blockadeopfer begraben sind. Die größte Feier gab es traditionell auf dem Piskarjowskoje-Gedenkfriedhof im Norden der Stadt.
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Am Denkmal für die Verteidiger Leningrads ließen Vertreter von Jugendorganisationen und Veteranen 900 rote Luftballons steigen – symbolisch für jeden der 900 Tage Belagerung.
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Im letzten Jahr war der 65. Jahrestag groß gefeiert worden, jetzt geht es wesentlich stiller und bescheidener zu. Wichtiger als alle pompösen Feiern ist wohl auch das Ziel der Stadtregierung, endlich alle Kriegsveteranen und „Blokadniki“ mit Wohnraum auszustatten.
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Zum am 9. Mai anstehenden 65. Jahrestag des Sieges im Zweiten Weltkrieg will die Stadt auch den letzten Veteranen, die zum Teil jahrzehntelang auf eine menschenwürdige Wohnung warten mussten, die Schlüssel zu ihrem neuen Zuhause überreichen.
Einige von ihnen bekamen die Zertifikate für die neue Wohnung schon heute im Rahmen einer Gedenkfeier im Smolny ausgehändigt. Dort erhielten sie auch die Jubiläumsmedaille „65 Jahre Sieg im Großen Vaterländischen Krieg von 1941-1945“.
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Um 20 Uhr sind alle Bürger dazu eingeladen, das Licht in ihren Wohnungen zu löschen und Gedenkkerzen in die Fenster zu stellen. Der Tag klingt um 21 Uhr mit dem traditionellen Salutschießen über der Newa aus.
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