Machatschkala. Unbekannte haben in der russischen Kaukasus-Republik Dagestan einen Anschlag auf den Fernzug Tjumen - Baku verübt. Ersten Angaben nach verlief der Anschlag glimpflich; Tote und Verletzte gab es nicht.
"Am Montagmorgen wurde auf dem Streckenabschnitt Nummer 7 Isberbasch-Intschche im Kreis Kajakentski der Republik Dagestan unter dem Zug Tjumen - Baku das Gleisbett gesprengt. Vorläufigen Angaben nach gibt es keine Toten und Verletzten", teilte ein Sprecher des regionalen Katastrophenschutzes mit.
Das Attentat wurde gegen 6 Uhr Ortszeit verübt. Das Gleis wurde durch die Bombe zerstört, doch die Lok konnte die Waggons über die beschädigten Gleise schleppen, die Wagen entgleisten glücklicherweise nicht.
Der Zug wurde anschließend gestoppt. Polizei und Sicherheitskräfte untersuchen den Tatort.
Es ist bereits der zweite Terroranschlag innerhalb weniger Tage. Am Freitag hatten Unbekannte den Fernzug "Newski Express" von Moskau nach St. Petersburg attackiert. Dabei kamen mindestens 25 Menschen ums Leben.
Von Schnee und Eis befreit sind Strom und Bäche. Noch gibt es reichlich Schnee, doch das Tauwetter hat in einigen Teilen Russlands schon eingesetzt. In diesem Jahr werden wegen des vielen Schnees Überflutungen befürchtet. (Topfoto: Ballin/.rufo)