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Donnerstag, 04.02.2010
Amoklauf im Supermarkt: Polizist gesteht Todesschuss
Moskau. Der ehemalige Polizeirevier-Chef Denis Jewsjukow hat heute im Prozess um den Amoklauf in einem Moskauer Supermarkt ein Teilgeständnis abgelegt. Er erklärte, dass er sich auf dem Überwachungsvideo wiedererkennt, sich aber nicht an die Taten erinnern kann.
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Jewsjukow gestand, dass er es war, der auf die Menschen in dem Supermarkt geschossen und dabei eine Kassiererin getötet hat. Den Mord an dem Autofahrer, der den betrunkenen Polizisten zu dem Geschäft gefahren hatte, nahm er hingegen nicht auf sich.
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Auch erklärte er, dass er nicht auf seine Kollegen geschossen habe, als diese versuchten, ihn festzunehmen.
Prozessbeobachter gehen davon aus, dass Jewsjukows Verteidigung versucht, ihren Mandanten als zum Tatzeitpunkt unzurechnungsfähig darzustellen. Sein Geständnis betraf auch nur jene Taten, die auf Video fixiert worden sind.
Erstmals war von Jewsjukow auch ein Bedauern für die Bluttat im April letzten Jahres zu hören: Er erklärte den Angehörigen und den Opfern sein Beileid und entschuldigte sich vor Innenminister Raschid Nurgalijew, dem ehemaligen Moskauer Polizeichef Wladimir Pronin und allen Angehörigen der Moskauer Miliz „dafür, dass wegen meiner Handlungen möglicherweise eine negative Einstellung gegenüber der Miliz insgesamt“ entstanden ist.
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Jewsjukow wird in dem Prozess beschuldigt, bei seinem Amoklauf zwei Menschen getötet und 22 Personen in Lebensgefahr gebracht zu haben.
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