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Dienstag, 01.12.2009
Von wegen Winteranfang: Hitzewelle in Russland hält an
Moskau/St. Petersburg. Der 1. Dezember gilt in Russland als der meteorologische Winteranfang. Auf den realen Winter muss aber wohl noch einige Zeit gewartet werden: Bis zum Wochenende soll es so untypisch warm bleiben wie schon in den letzten Tagen.
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Vom angeblich sprichwörtlichen „russischen Winter“ ist gegenwärtig nur in Nord- und Ostsibirien etwas zu bemerken. Da aber richtig: In Jakutien und dem Gebiet Magadan ist es gegenwärtig bis zu 50 Grad kalt!
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Das europäische Russland und auch die südlichen Teile Sibiriens sind hingegen in der Hand warmer Lüfte aus südlichen Breiten: In Moskau wird es gegenwärtig tagsüber bis zu rekordverdächtigen 8 Grad warm, im nördlichen St. Petersburg liegen die Temperaturen nur ein bisschen niedriger.
Nach den aktuellen Vorhersagen soll dieses trübselige, regnerische und stickige Wetter in Moskau auch noch bis zum Wochenende anhalten. Allenfalls in der Nacht auf Sonntag könnte sich erstmals leichter Frost in die Hauptstadt schleichen.
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Die fünf-Tage-Prognose für St. Petersburg verspricht die Abkühlung in Richtung Nullpunkt schon für Freitag. Das Wochenende über kann dann bei Temperaturen von „plusminus null Grad“ Schnee fallen – aber kalt wird es allenfalls erst nächste Woche.
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Aber auch darauf ist kein Verlass. Denn der russische Winter ist in den letzten Jahren ebenso unzuverlässig geworden wie die russischen Wetterberichte. Der Dezember war jedenfalls schon 2006 und 2008 untypisch warm.
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