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Mittwoch, 06.12.2017

Russland Geschichte: Ein Spion wird verurteilt

St. Petersburg. Am 6. Dezember 2000 verurteilte ein Moskauer Gericht den US-Amerikaner Edmond Poup zu 20 Jahren Haft. Der Grund: Er soll Militärspionage gegen Russland betrieben haben.

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Der Wissenschaftler hatte sich an der Universität Pensylvania mit wassergestützter Militärtechnologie befasst. In den 1990er Jahren hatte er an mehreren russischen Forschungsinstituten gearbeitet. Am 3. April war er wegen Verdachts auf Spionagetätigkeit festgenommen worden.

Vor Gericht beteuerte er seine Unschuld, wurde aber am 6. Dezember 2000 zu 20 Jahren Strafkolonie mit verschärften Haftbedingungen verurteilt. Daraufhin wandte er sich mit einem Gnadengesuch an Präsident Wladimir Putin.

Der gab dem Gesuch statt und begründete seine Entscheidung unter anderem mit dem „hohen Niveau der Beziehungen zwischen der Russischen Föderation und den Vereinigten Staaten von Amerika“.



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