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Donnerstag, 19.11.2009
Juschtschenko fordert neue Gasverträge mit Russland
Kiew. Der ukrainische Staatspräsident Viktor Juschtschenko hat in einem offenen Brief an seinen russischen Amtskollegen Dmitri Medwedew eine Korrektur der Gas-Verträge zwischen den beiden Ländern gefordert. In Jalta treffen sich währenddessen die Premiers beider Staaten.
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Laut Viktor Juschtschenko ist die Ukraine für den Gastransport im kommenden Winter gut vorbereitet: Die Zwischenlager seien hinreichend gefüllt, das Leitungssystem überprüft.
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Probleme sind hingegen in der nächsten Saison zu erwarten: Wegen der Regeln des im Januar 2009 abgeschlossenen Vertrages würde der Ukraine eine nicht tragbare Last auferlegt.
Vor der Presse erklärte Juschtschenko, dass die von Gasprom der ukrainischen Naftogas auferlegten Strafzahlungen wegen Minderverbrauchs heute sich bereits auf 7,2 bis 7,5 Mrd. Dollar summieren würden. Bis zum Jahresende würde diese Summe auf 8,9 Mrd. Dollar ansteigen. Diese Strafen müssten gestrichen werden, fordert Juschtschenko.
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Aufgrund der Wirtschaftskrise nimmt die Ukraine 2009 nur 25 Mrd. der ursprünglich vereinbarten 40 Mrd. Kubikmeter Erdgas aus Russland ab.
In Jalta treffen heute die Premierminister der beiden Länder, Wladimir Putin und Julia Timoschenko zu Verhandlungen zusammen. Dabei wird es vorrangig um die Gas-Frage gehen – aber auch um zahlreiche andere strittige Punkte zwischen den beiden Nachbarländern.
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Mit Juschtschenko unterhält Russland hingegen faktisch keine direkten Kontakte, da der Kreml den ukrainischen Präsidenten einer anti-russischen Politik beschuldigt. In dieses Bild passt, dass Juschtschenko heute seinen in Russland geradezu verfemten georgischen Kollegen Michail Saakaschwili empfing.
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