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Mittwoch, 20.01.2010
Gedenkkundgebung: "Störenfriede" unter Polizeiaufsicht
Moskau. Von 24 vorläufig festgenommenen Demonstranten sollen vier dauerhaft unter Polizeiaufsicht gestellt werden, teilt die Moskauer Miliz mit. Die Kundgebung zum Jahrestag der Ermordung des Rechtsanwaltes Stanislaw Markelow und der Journalistin Anastasia Baburowa am Dienstagabend hatte mit Zusammenstössen mit der Miliz geendet.
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Zum Jahrestag der Ermordung des Menschenrechtlers und der Journalistin hatte die moskauer Stadtverwaltung Kundgebungen auf dem Petrowski Boulevard und einen Kilometer weiter am Gribojedow-Denkmal (Tschistyje Prudy) genehmigt.
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An der Kundgebung am Petrowski Boulevard hatten nach Angaben der Organisatoren etwa tausend Menschen teilgenommen. Etwa 200 Kundgebungsteilnehmer versuchten anschliessend, mit brennenden Signalfeuern in der Hand zum Gribojedow-Denkmal zu marschieren.
Der Demonstrationsversuch wurde von starken Milizeinheiten (insgesamt knapp 800 Mann) unter Einsatz von Rauch- und Nebelkörpern aufgelöst. 28 Demonstranten wurden hier festgenommen, vier weitere am Gribojedow-Denkmal.
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Es sei durchaus üblich, teilt die Moskauer Miliz am Mittwochmorgen mit, Jugendliche unter Polizeiaufsicht zu stellen, die dazu neigen, die öffentliche Ordnung stören. Dies sei vor allem gegenüber Anhängern radikaler Bewegungen die Praxis.
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