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Dienstag, 17.11.2009
Trotz Medwedew: Russland bei Korruption auf Platz 146
Moskau. Die zahlreichen Ankündigungen von Präsident Medwedew, den Kampf gegen die Korruption zu verschärfen, verpuffen bisher fast ohne Wirkung: In einem internationalen Korruptionsrating rangiert Russland in diesem Jahr wieder nur auf Platz 146 unter 180 Staaten.
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Diese wenig ruhmvolle Platzierung mit 2,2 von 10 möglichen Punkten teilt sich Russland mit einer ganzen Reihe von Dritte-Welt-Staaten (Kamerun, Equador, Kenia, Sierra-Leone, Ost-Timor und Simbabwe) sowie der benachbarten Ukraine.
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Letztes Jahr stand Russland in der von der Organisation „Transparency International“ aufgrund einer Zusammenlegung der Ergebnisse von insgesamt 13 internationalen Vergleichsstudien erstellten Liste auf Platz 147. Die Durchschnittsnote betrug damals 2,1.
Die geringfügige Verbesserung der russischen Note könnte als vorsichtig-optimistische Reaktion auf die vor einiger Zeit angenommenen Anti-Korruptions-Gesetze gewertet werden, die von Präsident Dmitri Medwedew initiiert worden sind, kommentiert die Organisation.
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Medwedew hatte vor Kurzem die Korruption als „seit Menschengedenken Russland aussaugendes chronisches Leiden“ bezeichnet und weitere Maßnahmen gegen Beamte und Funktionsträger angekündigt, die sich aufgrund ihrer Positionen bereichern.
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Die Top-Positionen in dem Rating besetzen Neuseeland (mit 9,4 Punkten) vor Dänemark und Singapur. Die Schweiz liegt auf Rang 5, Deutschland auf Platz 14 und Österreich auf Platz 16.
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Der bestplatzierte GUS-Staat ist Moldawien auf Platz 89. Das aus dem nachsowjetischen Staatenbund inzwischen ausgeschiedene Georgien wurde auf Platz 66 gesetzt.
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