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Whitney Houston enttäuscht ihr treues russisches Publikum. (Foto: RIA Novosti)
Whitney Houston enttäuscht ihr treues russisches Publikum. (Foto: RIA Novosti)
Freitag, 11.12.2009

Whitney Houston in Moskau: Alles geht schief

Moskau. Beim so groß annoncierten Konzert der Pop-Diva Whitney Houston in Moskau ging so gut wie alles schief – die Technik machte nicht mit, Dima Belan kam nicht zum Einsatz, Houston hatte mehr Spaß am Reden als am Singen.

Schon im Vorfeld hatte es ungute Vorahnungen gegeben. Whitney Houston wollte nach fast zehnjähriger Tourneepause ihre neue Tour unbedingt mit Konzerten in Moskau und St. Petersburg beginnen. Böse Zungen sahen darin den Versuch, in Russland ein „Training“ absolvieren zu wollen, bevor es im Februar in Japan richtig ernst wird.

Auch ihre neue Scheibe „I Look To You“ ließ trotz sehr guter Verkaufszahlen nichts Gutes ahnen – Kenner bemängeln die abnehmende Stimmqualität der weltberühmten Sängerin.

Dima Bilan fällt flach


Das Konzert am Donnerstag im Olimpiski-Stadion in Moskau war dann eigentlich auch eine einzige Panne. Es begann mit einer großen Verzögerung, und als es endlich losgehen sollte, spielte die Technik einen Streich. Erst nach zwei Stunden fing die Show endlich an.

Das für seine Endlosgeduld bekannte russische Publikum wartete derweil auf den hausgemachten Popstar und Eurovisionsgewinner von 2008 Dima Bilan, der sich im Rahmen des Konzerts auf der Bühne mit der amerikanischen Diva unterhalten sollte.

Aber auch daraus wurde nichts, denn Houston steckte in einem der notorischen Moskauer Dauerstaus und kam schon eine geschlagene Stunde zu spät am Veranstaltungsort an. Um die Verspätung wenigstens mit den eigenen Hits zu füllen, fehlte Bilan die Technik auf der Bühne.

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Michael Jackson und „Parm“


So richtige Lust zum Singen hatte Mrs. Houston wohl nicht an dem Abend. Statt richtig in die Vollen zu steigen, als es endlich losging, zog sie eine Art Monolog mit dem Publikum vor, erzählte von ihrer großen Liebe zu Michael Jackson und sprach den Angehörigen der Opfer in Perm ihr Beileid aus.

Der Name der Stadt im Ural kam ihr allerdings falsch über die Lippen – da war die Rede von einem Ort namens „Parm“.

„Die Tante hätte man anzeigen müssen!“


Ein paar Hits erklangen dann doch noch, und die fast gefüllte Arena applaudierte brav. Aber nicht alle waren zufrieden. Ein Konzertbesucher ließ gegenüber Russland- Aktuell seinen Frust heraus:

„Das war ein typisches Konzert in Moskau, wo der "Star" eine Dreiviertelstunde singt und sich dann undankbar verpieselt, weil ihm das Publikum völlig egal ist. In Deutschland hätte man die Tante für so eine Show angezeigt.“



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jich 11.12.2009 - 18:39

„Die Tante hätte man anzeigen müssen!“

und zwar für ihre grausame Musik ;)


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