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Dienstag, 16.02.2010
WK-II-Schaden beseitigt: Neue Grenzbrücke in Moldawien
Chisinau. Moldawien und Rumänien haben eine von der EU finanzierte Grenzbrücke über den Fluss Pruth in Betrieb genommen. Vor 1944 gab es an dieser Stelle bereits eine Brücke, doch wurde sie von deutschen Truppen gesprengt.
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Die Brücke führt nahe des Ortes Lipkan im Norden Moldawiens über den Fluss, der auf ganzer Länge die Grenze zwischen den beiden Nachbarstaaten bildet. 1937 war hier schon einmal eine Brücke gebaut worden, die dann jedoch von der Wehrmacht auf dem Rückzug zerstört und später nicht wieder aufgebaut wurde.
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Die 250 Meter lange Pruth-Brücke war von der EU mit 11 Mio. Euro finanziert worden. Obwohl sie bereits 2005 vollendet wurde, kam die Eröffnung für den Grenzverkehr erst jetzt.
Wie der moldawische Premierminister Wladimir Filat bei der Eröffnung erklärte, können viele moldawische Bürger ab Ende März den Übergang ohne Visa benutzen. Dann tritt ein Abkommen über den kleinen Grenzverkehr in Kraft, das Bewohnern grenznaher Orte mit speziellen Passierscheinen den Besuch im Nachbarland ermöglicht.
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Bereits 1,2 Mio. Moldawier haben bereits die entsprechenden Dokumente zum Besuch im EU- und Schengen-Staat Rumänien erhalten. Eine Sprachhürde zwischen den beiden Ländern gibt es nicht.
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