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Donnerstag, 18.02.2010
Reform im Innenministerium: Medwedew lässt Köpfe rollen
Moskau. Die von Präsident Dmitri Medwedew in Gang gebrachte Reform der Innenbehörden zeitigt erste Resultate: Mehrere hohe Beamte wurden entlassen, darunter zwei Stellvertreter von Innenminister Nurgalijew.
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Die von den russischen Medien bereits als „radikalste Umstellungen der letzten Jahre“ getauften Reformen in den russischen Innenbehörden kosten u. a. die stellvertretenden Innenminister Nikolai Owtschinnikow und Arkadi Jedelew den Posten.
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Letztgenannter war verantwortlich für die schwierige Kaukasus-Region. Seine Bemühungen zur Verbesserung der Lage dort waren wenig erfolgreich, weshalb seine Entlassung seit Längerem erwartet wurde.
Insgesamt wurden 16 regionale Leiter der Innenbehörden gefeuert, außer einem sind sie allesamt Generäle der Miliz. Unter ihnen sind die Innenminister der Teilrepubliken Tywa, Karatschajewo-Tscherkessien und Burjatien.
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Präsident Medwedew zeigt mit diesen Entlassungen, dass er die von ihm versprochenen Reformen ernst nimmt. Im Laufe des heutigen Tages hatte er bereits tiefgreifende Strukturreformen bei der Miliz angekündigt (Russland-Aktuell berichtete).
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