Feierliche Eröffnung des Russischen Balls in Wien - fast so schön, wie der Wiener Ball in Moskau (Foto: russianball.info)
Montag, 15.02.2010
Diamantenkrone - Russischer Ball in der Wiener Hofburg
Wien. Küss’ die Hand, die Wiener Hofburg gibt sich die Ehre. Auf dem 4. Russischen Ball werden unter dem Motto „Diamantenkrone“ die österreichisch-russischen Beziehungen gepflegt. Das Ambiente könnte nicht passender sein.
Wien, das Mekka der festlichen Bälle, ist seit 2007 um ein Glanzlicht reicher. Der russische Ball reiht sich nahtlos ein in diese lange Tradition, die ebenso zur österreichischen Hauptstadt gehört, wie deren Kaffeehäuser.
Die stetig wachsende Liste der internationalen Gäste zeigt, dass die Idee des russischen Balls in Wien angekommen ist. Bereits die Erstveranstaltung belegte in einer Bewertung des ORF den 6.Platz unter 300 Bällen - und Russland-Aktuell gehört natürlich von Anfang an zu den Info-Sponsoren.
Aus acht verschiedenen Ländern Europas werden sie erwartet, die Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Kunst. Schon längst hat sich der Russische Ball als Kontaktbörse für internationale Beziehungen zwischen Russland und Europa etabliert. Nicht umsonst lautet das diesjährige Motto „Diamantenkrone – der Ball der Sieger, deren Wünsche und Träume immer in Erfüllung gehen“.
Und natürlich kommt auch der kulturelle Aspekt nicht zu kurz. Wie jedes Jahr haben sich die Veranstalter ein besonderes Ballprogramm einfallen lassen. Bereits zum Champagner-Empfang werden die Gäste, unter denen sich auch Mitglieder der russischen Regierung befinden, von dem St. Petersburger Komödientheater unterhalten. Da sich 2010 der Geburtstag Tschaikowskis zum 170. Male jährt, werden seine Melodien heuer tonangebend auf diesem Ball sein.
Im Rahmen des Balles wird die junge Pianistin Olga Popowa aus Moskau auch an den karitativen Gedanken der Veranstaltung erinnern. Unter dem Thema „Kinder sind unsere Zukunft“ können die Gäste mit einer freiwilligen Spende das Kinderheim „Mirova“ in der Woronesch-Region unterstützen.
Vierter Russischer Ball in Wien
19. Februar 2010 – Wien, Wiener Hofburg
Nach einem Galadinner wird der konzertante Teil des Abends eröffnet. Zunächst gestaltet von jungen Solisten der „Akademie der jungen Sänger des Mariinski Theaters“ in St. Petersburg. Begleitet werden sie von der künstlerischen Leiterin der Akademie, Larissa Gergiewa, der Schwester des Generaldirektors des Mariinski, Waleri Gergijew. Sie wird später im Programm noch eine von ihr betreute Sängerin aus Zchinwali vorstellen.
Nach dem Hauptgang werden die Gäste von der Moskauer „Fortuna Brass“ Band und einem Tanzprogramm unterhalten, gefolgt von einer Ballettdarbietung und weiteren musikalischen und komödianten Leckerbissen. Wenn schnließlich die Mitternachtsvorstellung von Tatjana Petschnikowa, der Solistin der Neuen Oper in Moskau, vorüber ist, gehört der Saal ganz den Gästen – die rauschende Ballnacht beginnt.
Ein stilvolleres Ambiente hätte man nicht wählen können, um zu
unterstreichen, dass es nicht nur der Doppeladler im ehemals kaiserlichen Wappen der beiden Nationen ist, der sie miteinander verbindet. Hier in der Hofburg, im Herzen von Wien, haben einst schon Maria Theresa mit Franz Stephan und Sissi mit Franz Joseph getanzt.
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