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Freitag, 19.02.2016

Russland Geschichte: Krim der Ukraine geschenkt

Moskau. Am 19. Februar 1955 begann sich die Welt wieder etwas zu normalisieren: der fahrplanmäßige Zugverkehr Berlin-Moskau wurde wieder aufgenommen. Ein Jahr davor, am 19.2.1954, hatte Nikita Chruschtschow mit einem Federstrich einen Zustand geschaffen, der heute von der Mehrheit der Russen als unnormal und widernatürlich gehalten wird: Chruschtschow schenkte der Ukraine die Halbinsel Krim.

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Die Geste schien nur logisch: Schließlich sollten in der großen Völkerfamilie der Sowjetunion sowieso bald alle Grenzen der Vergangenheit angehören. Warum sollte als nicht die sozialistische Kurzone Krim aus dem Verwaltungsbereich der Russischen Sozialistischen Sowjetrepublik in die ebenfalls sozialistische Ukraine überwechseln – zumal doch auch Chruschtschow aus der Ukraine stammte.

Also dekretierte das Präsidium des Obersten Sowjets der UdSSR die Übergabe.

Nachdem die Ukraine sich 1991 für unabhängig erklärte, empfanden viele Russen es als besondere historische Ungerechtigkeit, dass damit auch die Krim, die Kurhotels und der Zarenpalast von Jalta für Russland verloren waren.
Es wird dabei darauf verwiesen, dass die Krim (und der Südosten der Ukraine) in langen Kriegen durch Russland von der Türkenherrschaft befreit worden war.

(gim/.rufo)



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Stoll 18.03.2015 - 19:33

Hau ab aus meiner Heimat,verschwinde und verpiss Dich !

@Soley 18.03.2014 - 23:02---

Es scheint so, dass der Besatzungskonstrukt Dir noch immer einen wesentlich höheren Lebensstandard als in Putins Russland ermöglicht. Geh doch in Putins Reich und reihe Dich ein unter die Putinjubler. Was willst Du noch hier ?


Kerstin 20.03.2014 - 10:20

an Soley - das Volk hat gesiegt

Danke für diesen Beitrag - besser hätte ich es nicht formulieren können. Es bleibt zu hoffen, dass es noch mehr den deutschen Medien gegenüber kritische Bürger gibt.


Soley 18.03.2014 - 23:02

Das Volk hat gesiegt

Es ist mir eine Freude,dem Volk der
Krim zu gratulieren.
Die Schenkung der Krim an die Ukraine 1954 war völkerrechtswidrig,weil das Volk nicht gefragt wurde.Dieses Unrecht
wurde am 16.3.2014 rückgängig ge-
macht.Es war schön zu sehen,wie sich bei Putins Rede am 18.3.2014
und Vertragsunterzeichnung alle gefreut haben.Die wenigen,die mit
hängenden Mundwinkeln dasaßen,wa- ren dann wohl die Beobachter aus
dem Westen(?)Ich bin zwar Deutsche
aber meine Vorfahren waren Russen
und Franzosen.Ich habe alles mit-
verfolgt:Vom Putsch auf dem Maidan
falsche Berichterstattungen west-
licher Medien bis hin zum erfolg-
reichen Referendum bzgl. der Krim.
Und ich muß sagen:Noch nie hat mich die Hetze der EU,BRD/Merkel/
Steinmeier,Klitschko,Timoschenko, USA,Nato gegen Russland und Putin
sowie der Putsch in der Ukraine/ Kiew so sehr angewidert wie in diesem Fall.
Das Krim-Volk durfte selbst ent-
scheiden.Die BRD-Bewohner durften
noch nie entscheiden,ob sie Hoch-
verräter als \"Regierung\" haben will!-Aber sehr viele Menschen in der BRD wachen auf und erkennen, daß die BRD noch immer ein Besat- zungskonstrukt der USA ist,und
weicht zwecks Informationen immer
mehr von deutschen Medien ab,die
den Kriegstreiber NR 1,die USA samt ihrer EU-ESM-Vasallen in den
höchsten Himmel loben.Es widert
mehr Deutsche an,als Russland denkt!-Liebe Grüße an die Krim und
an Rußland.


klaupe 17.03.2014 - 09:36

Chruschtschow Ukrainer?

\" ...zumal doch auch Chruschtschow aus der Ukraine stammte.\"

Das ist ja wohl ein Witz! Geboren wurde er 1894 in Kalinowka, Ujesd Dmitrijew, Gouvernement Kursk, Russisches Kaiserreich, heute Oblast Kursk, Russland
1908 übersiedelten seine Eltern mit ihm ins Donetzbecken und er lebte nach der Ausbilding in Jusowka (seit 1961 Donezk); damals war auch Kleinrussland (jetzt Ukraine) Teil des Russischen Reiches.
Die Ukraine begann quasi erst ab 1917 zu existieren; 1922 wurde sie zur Ukrainischen SSR und Nikita zum Sowjetbürger.
Als er die Krim 1954 \"verschenkte\" war er ein Bewohner Moskaus, also Russischen SSR, demnach Sowjetbürger und Russe.

Über den Wert des \"Geschenks\" und die Gründe der \"Schenkung\" kann man diskutieren, aber Nikita war ein schlauer Fuchs und das Geschenk ein ziemlich marodes Objekt mit ein paar wenigen Glanzpunkten an der Küste.


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