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Samstag, 28.11.2009
Newski Express entgleist: Zahl der Toten 25 oder 39
Moskau/Waldai. Die Zahl der Toten beim Unfall des Newski Express sei inzwischen auf 39 gestiegen, teilt das Katastrophenschutzministerium soeben in Moskau mit. Wenig später wurde die Zahl wieder dementiert. Ursache des Unglücks ist möglicherweise ein Sprengstoffanschlag.
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War anfangs die Rede von 25 Toten und 87 Verwundeten, so korrigierte Katastrophenschutzminister Sergej Schoigu am Samstagmorgen die Zahl der Opfer auf 39 Tote. Wenig später wurde die Angabe wieder auf 25 korrigiert.
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Mögliche Unfallursache kann ein Sprengstoffanschlag gewesen sein, erklärt Bahnchef Wladimir Jakunin am Unfallort. Augenzeugen berichten von einem Sprengstofftrichter neben den Gleisen. Der Zugführer des Newski Express berichtet in einem Telefongespräch per Handy ebenfalls von einer Explosion. Der Zug sei "auf irgendetwas" aufgefahren.
Als mögliche Unfallursache wird auch eine Deformation der Gleise genannt.
In der Unfallgegend hatte es in den letzten Wochen unüblich viel Regen statt Schneefall gegeben.
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Der Newski Express, der eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h erreicht, war auf dem Weg von Moskau nach St.Petersburg kurz vor der Haltestelle Uglowka (an der die Expresszüge aber nicht anhalten) in einem Waldgebiet entgleist.
Die Reisenden in den vorderen neun von 13 Waggons kamen mit den Schrecken davon. Über 500 Passagiere wurden nach St.Petersburg evakuiert.
Inzwischen laufen die Reparaturarbeiten bei Uglowka. Auf der Strecke Moskau-St.Petersburg-Moskau warten inzwischen 27.000 Menschen auf die Normalisierung des Zugverkehrs.
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Die Gegend gehört zu den Waldaihöhen, einem recht einsamen hügeligen Wald- und Seengebiet, zu dem auch der Waldai-Nationalpark gehört. Im Waldai am Uschin-See befindet sich auch eine Residenz des russischen Präsidenten bzw. Premierministers.
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