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| Sascha Kerschakow könnte heute nach zwei Jahren Pause wieder auflaufen. (Foto: rtr-sport.ru) | |
Mittwoch, 10.06.2009
Fußball: gegen Finnland Vorentscheid für WM-Quali
Helsinki. Heute Abend spielt die russische Fußballnationalmannschaft in der Qualifikation zur WM-2010 auswärts gegen Finnland. Nur ein Sieg hält die Chance aufrecht, sich direkt für Südafrika qualifizieren zu können.
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Cheftrainer Guus Hiddink hat fast alle Mann an Bord, sogar Sergej Semak, der Kapitän von Meister Rubin Kasan, ist rechtzeitig wieder fit geworden. Einzig fehlen wird Zenit-Verteidiger Alexander Anjukow – er ist für dieses Spiel gesperrt.
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Wir wollen Kersch und Schawa!!!
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Hiddink hat die Aufstellung im Kopf schon fertig, ließ er gestern auf der Pressekonferenz vor dem Spiel verlauten. Aber er ließ die Katze natürlich nicht aus dem Sack. Für Stürmer Alexander Kerschakow von Dynamo Moskau (Ex-Sevilla, Ex-Zenit) könnte es heute ein Comeback geben – in den letzten zwei Jahren hatte er keine Berufung in die Sbornaja mehr bekommen.
In den Fan-Foren im Internet wird lautstark die „Wiederauferstehung“ des Stürmer-Duos Kerschakow-Arschawin gefordert. Wie einst bei Zenit (wo inzwischen beide nicht mehr spielen) sollen die zwei Petersburger eine neue Kostprobe ihres phänomenalen Zusammenspiels liefern.
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Eine Niederlage, und die vor 97 Jahren
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Russland wird allseits als Favorit der heutigen Begegnung (Anpfiff 21.30 Uhr Moskauer Zeit) eingeschätzt. Dafür spricht nicht nur der FIFA-Rangtabellenplatz (Russland auf Platz 9, Finnland unter „ferner liefen“), sondern auch die Statistik.
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Russland und sein nördlicher Nachbar haben sich bisher 17 Mal auf dem grünen Rasen getroffen. Nur das allererste Spiel ging verloren – und das in „grauer Vorzeit“, 1912 bei der Olympiade in Stockholm. Sonst ist die Bilanz lupenrein für Russland: 11 Siege und fünf Remis.
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„Wenn wir die Finnen schon im Eishockey besiegen…“
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ZSKA-Spieler Juri Schirkow bringt das Selbstbewusstsein der Sbornaja in einem Interview von „Sport-Express“ auf den Punkt: „Wenn wir die Finnen im Eishockey schlagen, dann im Fußball doch wohl erst recht!“ Das wird sich zeigen.
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Denn was Russland auch nach fast drei Jahren unter dem Holländer Hiddink nicht gelernt hat, ist das ausbalancierte Spiel. Die weißblaurote Elf kann (wie vor einem Jahr bei der EM) die Holländer „rund machen“, aber gegen Fußballzwerge wie Liechtenstein dann wieder völlig hilflos aussehen.
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Das könnten die Finnen nutzen. Klar ist auf jeden Fall: Wer dieses Spiel gewinnt, hat die meisten Chancen, am Ende mindestens als zweiter in der Gruppe dazustehen und dann den Versuch zu unternehmen, vielleicht sogar Deutschland von Platz eins zu verdrängen.
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