Das neue Märchen: Putins Bomben sind Grund der Migrantenflut
Syrien-Einigung: Das dicke Ende kommt noch
Russland-Aktuell zur Startseite machen


Freitag, 20.10.2017

Geschichte Russland: Das Stehen an der Ugra

St. Petersburg. Das Tatarenjoch, unter dem Russland zwei Jahrhunderte lang zu leiden hatte, ging 1480 ganz unspektakulär mit einem wochenlangen Nervenkrieg zwischen den Truppen von Fürst Iwan III. und Khan Achmed am Grenzfluss Ugra zu Ende.

Bei Russland-Aktuell
• Kulikowo Polje: Russlands Wiege auf der grünen Wiese (15.05.2008)
Die als „Stehen an der Ugra“ in die Geschichte eingegangene Auseinandersetzung begann am 20. Oktober 1480. Für das immer mehr erstarkende Moskauer Fürstentum bildeten die Reste der tatarisch-mongolischen Besatzer im Lande das letzte Hindernis zur vollen Machtentfaltung.

Der Khan der Goldenen Horde wollte sich mit dem Machtverlust jedoch nicht abfinden und suchte die militärische Konfrontation. Doch zu der kam es nicht: Die beiden Heere standen sich wochenlang gegenüber, ohne das es zu Kampfhandlungen kam.

Als der russisch-litauische Grenzfluss Ugra schließlich zu frieren begann, musste eine Entscheidung fallen. Am 11. November zogen sich die Kontrahenten kampflos zurück. Aus historischer Sicht betrachtet markierte dieses vom militärischen Standpunkt her einmalige Ereignis das Ende der Tatarenherrschaft in Russland.



Mehr über Russlands Geschichte im Russland-Aktuell-Lexikon >>>
Die Lage an den Fronten des II.Weltkrieges >>>



Artikel versenden Druckversion

Leser-Kommentare zu diesem Artikel (und Kommentare zu Kommentaren): ↓

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar, nachdem Sie sich hier unten für Kommentare neu registriert haben. Beachten Sie unbedingt die >>> Regeln für Leserkommentare. Sie können hier oder auch im Forum ( www.forum.aktuell.ru) mitdiskutieren.

Bisher gibt es zu diesem Artikel noch keine Leserkommentare


Überblick aller Leserkommentare zu allen Artikeln >>>



E-Mail (Zur Registrierung. Wird nicht veröffentlich)

Kennwort

Schnelle Neuanmeldung zum Schutz vor Spam
Klicken Sie hier, wenn Sie sich bisher noch nicht für Kommentare registriert haben.




nach oben
Alle Berichte aus dieser Rubrik
Alle Artikel vom Freitag, 20.10.2017
Zurück zur Hauptseite








Der Winter ist eingezogen. Für ein paar Monate können sich die Russen in den Moskauer Parks an zahlreichen Eisskulpturen erfreuen. (Topfoto: Ballin)



Die populärsten Artikel der letzten drei Tage


Mail an die Redaktion schreiben >>>


Schnell gefunden
Neues aus dem Kreml

Die Top-Themen
Kommentar
Das neue Märchen: Putins Bomben sind Grund der Migrantenflut
Moskau
Parken: Moskaus Lizenz zum Gelddrucken
Kopf der Woche
Moskauer Polizei jagt Baulöwen nach vier Morden
Kaliningrad
Pech für Kaliningrader Glücksspielbetreiber
Thema der Woche
Russland in Syrien: Imagekorrektur per Krieg gegen IS
St.Petersburg
Ermordete Zarenkinder werden in St. Petersburg beigesetzt

Alle Berichte bei Russland-Aktuell ab 2000 finden Sie in unserem Archiv
Weitere Nutzung im Internet oder Veröffentlichung auch auszugsweise nur mit
ausdrücklicher Genehmigung der Redaktion (Chefredakteur: Gisbert Mrozek) und mit Quellenangabe www.aktuell.ru
E-mail genügt
www.Russland-Aktuell.ru (www.aktuell.ru) ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten.

Basis-Information aus Russland, der Provinz und der GUS auf deutschen Internetseiten:
www.sotschi.ru
www.wladiwostok.ru, www.kasachstan.ru, www.russlanddeutsche.ru, www.georgien.ru, www.abchasien.ru, www.ossetien.ru, www.waldikawkas.ru, www.grosny.ru, www.sibirien.ru, www.wolga.ru, www.baikalsee.ru, www.kaukasus.ru, www.nowgorod.ru, www.nischni-nowgorod.ru, www.nowosibirsk.ru, www.rubel.ru, www.zeit.ru